# Christlicher Prediger konvertiert zum Islam! - "Ich habe versucht, Muslime zu Christen zu machen“

- Language: de
- Published: 2026-08-26
- Canonical: https://blog.towardseternity.com/de/blog/christian-preacher-converts-to-islam-i-tried-to-make-muslims-christian
- Source video: https://www.youtube.com/watch?v=Aj-o0eGj920
- Channel: Towards Eternity

This is the cleaned transcript of the source video. The speech is unaltered.

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Ich glaubte, dass Jesus mein Erlöser war. Ich beschloss, dass ich Baptistenprediger werden wollte. Ich wollte, dass meine muslimischen Freunde konvertieren und Christen werden. Also las ich einfach, was Jesus sagte. Und da steht: „…denn der Vater ist größer als ich." Johannes 14:28 Am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" All das schrie geradezu: „Ich bin nicht Gott!" Die Bibel befahl mir, dem Propheten Muhammad zu folgen. Und als ich nach Hause kam, sagte ich: „Ich möchte dir etwas sagen.“ „Ich werde Muslim.“ Und ihr Gesicht... Von „Hi!" zu „Was?!" Assalamualaikum Bruder Khalil Meek. Vielen Dank, dass Sie unsere Einladung angenommen haben.

Wir von Towards Eternity freuen uns sehr, Sie bei uns zu haben. Ich möchte mit der Frage beginnen: Wer ist Khalil Meek? Und können Sie uns kurz etwas über Ihr Leben erzählen? Mein Name ist Khalil Meek. Ich komme aus Dallas, aus Texas. Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen und wollte Baptistenprediger werden. Während meines Studiums der vergleichenden Religionswissenschaft konvertierte ich 1989 zum Islam. Vor 34 Jahren wurde ich also stolzer Muslim. Ich bin auch der Gründer des Muslim Legal Fund of America, einer nationalen Wohltätigkeitsorganisation in den USA, die Muslimen in Themenbereichen wie Einwanderung, Zivil- und Strafsachen hilft.

Wie war Ihr Leben in Bezug auf den Glauben? Woran haben Sie geglaubt? Ich war baptistischer Christ. Ich habe geglaubt, dass Jesus mein Erlöser ist und an alles, was damit zusammenhängt. Sie kamen also aus einer religiösen Familie. Wie sah Ihr Glaube aus? Also, ja, ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen, meine Mutter, mein Bruder, meine Schwester und ich, wir gingen alle sonntags in die Kirche und im Sommer in die Ferienbibelschule. Und einmal hatten wir einen Gastprediger in unserer Kirche, der einen Vortrag über die Hölle hielt. Es handelte sich um eine Videoproduktion, die sie uns auf einer großen Leinwand abspielten.

Sie stellten Menschen nach, die starben oder was auch immer, und dann kamen Engel und brachten sie entweder in den Himmel oder in die Hölle. Und dann haben sie uns gezeigt, was in der Hölle passiert. Ich war zu dieser Zeit 6 oder 7 Jahre alt, also in der zweiten oder dritten Klasse. Und das hat mir große Angst bereitet. Ich wurde also eher in dieser Nacht Christ. Und dann bin ich in meiner gesamten Nachbarschaft rumgelaufen und habe alle Kinder und Familien eingeladen, am nächsten Tag zu kommen, um es noch einmal zu sehen. Das habe ich getan. Es war also sehr emotional. Und als ich dann aufwuchs, wurde der Glaube zu einer Sache für Sonntage.

Als ich dann aufs College ging, habe ich meinen Glauben gar nicht mehr praktiziert. Meine leibliche Mutter starb bei einem Autounfall, als ich eineinhalb Jahre alt war. Aber wegen ihres Todes bekam mein Vater eine Versicherungssumme ausgezahlt. Und die Kinder, also auch ich, bekamen eine Versicherungszahlung. Diese wurde in eine Rente eingezahlt, bis ich 18 Jahre alt war. Und dann wurde mir das ganze Geld auf einmal ausgezahlt. Als ich 18 war, hatte ich also Geld, ich hatte Freiheit, aber ich habe auf dem College sehr viel gefeiert. Ich habe meine Zeit dort genossen.

Aber in meinem letzten Studienjahr, das Jahr, in dem ich meinen Abschluss machen wollte, hatte ich das Gefühl, dass alles, was ich tat, nicht in Ordnung war, und dass ich besser erzogen worden war. Also beschloss ich - und das war fast wie eine Erleuchtung -, dass ich mich wieder auf mein religiöses Erbe besinnen musste. Gleichzeitig beschloss ich, dass ich Baptistenprediger werden wollte. Ich beendete also mein Studium und plante entsprechend. Wie hat Ihre Reise dann zum Islam begonnen? Können Sie uns in diese Zeit führen? Nun, meine Reise zum Islam begann in meinem letzten Studienjahr, als ich beschloss, Baptistenprediger zu werden.

Ich beschloss, das College nicht abzubrechen und sofort ins Seminar zu gehen, sondern zuerst meinen Abschluss zu machen und dann ins Seminar zu gehen. Ich hatte also ein Jahr Zeit, um mein Studium abzuschließen. In meinem Enthusiasmus begann ich, alle meine Freunde, Studienkollegen und jeden, den ich traf, in ein religiöses Gespräch hineinzuziehen, um zu üben, wie ich Menschen retten könnte. Die ganze Mission würde darin bestehen, sie dazu zu bringen, zum Christentum zu konvertieren. Wie würde ich also mit anderen Religionen umgehen und sie vom Christentum überzeugen können?

Also habe ich, quasi zur Unterhaltung, in meinem letzten Schuljahr die Leute einfach gefragt: „Woran glaubst du und warum?" Und ich habe zugehört. Dann habe ich mich mit einem Muslim angefreundet. Ich hatte mich schon vorher mit ihm angefreundet, aber wir hatten nie über Religion gesprochen. Also fragte ich ihn: „Woran glaubst du?“ Und er sagte: „Ich bin Muslim.“ Und damals in den 80er Jahren, als ich auf dem College war, wusste ich nicht, was das überhaupt bedeutet. Nun, was ist das? Ist es eine Sekte? Ist es eine Religion? Das dachte ich mir. Er sagte: „Ich bin Muslim“, und begann mir zu erzählen, woran er glaubt. Und nach ein paar Minuten hörte ich immer noch zu.

Aber in meinem Kopf denke ich: „Du klingst wie ein verwirrter Christ.“ Ich weiß nicht, was dieser Islam oder Muslim ist, aber du bist sehr nah dran. Du hast es fast erfasst. Du bist so nah dran. Also dachte ich: „Eh, ich gehe und rette jemanden, bevor ich zum Seminar gehe.“ Ich habe versucht, meinen muslimischen Freund dazu zu bringen, zum Christentum zu konvertieren. Und es machte ihm einfach Spaß, über Religion zu reden. Nein, er konnte nicht genug davon bekommen. Aber er hat nie debattiert. Er hat nie verglichen. Ich versuche, ihm von Jesus zu erzählen und warum dies und das so ist und er dachte nur, wie gut ich bin und wie schön es ist, dieses Gespräch zu führen.

Aber bei unserem nächsten Treffen gab er mir eine Broschüre, einen Flyer oder so etwas in der Art eines vergleichenden religiösen Dialogs über das Thema, das wir besprochen hatten. Und so erhielt ich schließlich zahlreiche Broschüren. Eine der Broschüren, die ich erhielt, lautete: „Ist die Bibel das Wort Gottes?" Darin wies Ahmed Deedat auf die Geschichtlichkeit der Bibel hin und stellte die Frage: Ist dieses Buch das Wort Gottes? Und in dem Buch stellte er seine Analyse dar. Das Problem dabei ist, dass ich die Bibel zu 100 % für wahr hielt. Ich bin damit aufgewachsen, sie zu lesen, sie zu studieren, in die Kirche zu gehen und teilzunehmen.

Aber ich hatte mich nie mit der Historizität der Bibel beschäftigt. Wie sind wir zu diesem Buch gekommen, richtig? Jedes Kapitel ist mit einem Namen versehen, also nehme ich an, dass diese Leute es geschrieben und in einem Buch zusammengefasst haben. Es sind also einfach Menschen aus der Vergangenheit, die von Gott inspiriert wurden, das zu schreiben, wozu sie inspiriert wurden. Aber ich sagte, dass das nicht ausreicht, um irgendetwas zu beweisen. Also muss ich etwas über die Geschichtlichkeit der Bibel lernen, um ihre Gültigkeit zu beweisen. Einem Skeptiker oder sonst jemandem. Ich sagte, ich werde mich dem widmen.

Anstatt mich also mit der Frage „Was glaubst du und warum?" zu unterhalten, habe ich mich in die Geschichtlichkeit der Bibel vertieft, um sie jemand anderem erklären zu können. Dabei begann ich mit einer 100%igen Überzeugung. Dann begann ich zu lernen, wie wir die Bibel bekommen haben. Wenn man sich fragt, woher wir wissen, dass es das ist, was Moses, Jesus oder der Prophet gesagt haben, dann schaut man sich die Abschriften oder die historischen Dokumente an. Nun, zu meiner Überraschung, gibt es für das Neue Testament keine Originalmanuskripte auf Aramäisch, der Sprache Palästinas zur Zeit Jesu.

Es gibt auch keine Dokumente auf Hebräisch, denn Jesus war ja Jude, und sie bewahrten ihre früheren Botschaften und alles andere Hebräische auf. Wir haben also nichts auf Hebräisch und nichts auf Aramäisch. Die einzigen Dokumente, die wir haben, sind auf Griechisch und später auf Latein. Und wir haben 10.000 Abschriften von jedem dieser Bücher. Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Doch keine zwei Abschriften sind identisch. Das ist etwas, das man glauben und erklären kann, aber es war meiner Meinung nach kein sehr starker Beweis. Manche schon.

Aber wenn man weiterforscht, erfährt man, dass es andere Bücher gab, die genauso alt und offenbar genauso authentisch waren, die aber nicht in die Bibel aufgenommen wurden. Es gibt sogar die katholische Bibel und die protestantische Bibel, und die sind unterschiedlich. Mit anderen Worten: 2000 Jahre christlicher Glaube. Und es gibt Autoren in der Bibel, die noch unbekannt sind. Und während ich über die Geschichtlichkeit der Bibel lerne, um andere von ihrer Gültigkeit zu überzeugen, beginne ich, Bedenken zu bekommen. Ich lerne, was ich noch nicht wusste. Und je mehr ich erfuhr, desto skeptischer wurde ich, obwohl ich am Anfang die Gewissheit hatte.

Dieser Prozess setzte sich fort, bis ich an einem Punkt angelangt war, an dem ich mich darüber ärgerte, dass es nicht besser wurde. Je weiter ich gehe, je weiter ich komme, wird es immer schlimmer. Mit Vergeltungsgedanken im Kopf wende ich mich an meinen muslimischen Freund. Ich frage ihn: „Erzähle mir etwas über den Koran. Was ist seine Geschichtlichkeit?" Also bringt er ein Buch mit der Sirah (Biografie) des Propheten mit. Sie wissen schon, nur eine Art historischer Hintergrund des Korans, ganz einfach. Und ich nahm das, und dann erforschte ich, was die islamischen Quellen über den Koran sagen.

Und ich bin sehr schnell zu dem Schluss gekommen, dass es sich um eine völlig andere Geschichtlichkeit handelt. Der Koran ist auf Arabisch. Er ist in der Sprache des Propheten verfasst. Er kann auf die Zeit des Propheten zurückdatiert werden. Er wurde seit der Zeit des Propheten aufgeschrieben und auswendig gelernt. Seine Historizität ist also sehr einfach. Das macht zwar noch kein einziges Wort davon wahr, aber es macht es authentisch. Weil die beiden Bücher so unterschiedlich waren und der Koran nicht die gleichen Probleme hatte wie die Bibel, war ich noch mehr verärgert. Ich sagte mir: „Das ist nicht hilfreich. Ich hoffe, dass alle im selben Boot sitzen und ich einfach weitermachen kann.

Aber es hat nicht geholfen. Und so las ich weitere Broschüren von Deedat, eine davon war „Muhammad in der Bibel". Es war nur eine kleine Broschüre, in dem stand: „Muhammed ist in der Bibel. Warum glaubst du nicht an ihn?" Ich bin mein ganzes Leben lang in die Kirche gegangen. Ich habe mit Menschen gesprochen, ihnen zugehört. Ich habe nie gehört, dass sein Name auch nur einmal erwähnt wurde. Nichts Gutes, nichts Schlechtes. Er ist nie in irgendeinem Thema aufgetaucht. Ich sah ihn nirgendwo in der Bibel, verstehen Sie? Und jetzt befinde ich mich im Wettstreit mit Deedat, mit seinen Büchern, Er hat mich herausgefordert.

Wenn also ein Christ beweisen soll, dass Jesus der ist, für den er sich ausgibt, dann würde er sich auf das Alte Testament beziehen und sagen: „Hey, er wird hier erwähnt. Es wird einen Propheten geben, der dies tut. Er kommt aus dieser Gegend. Er tut dies, er tut das." Ich meine, und er passt perfekt dazu, nicht wahr? Wie kann man ihn also ablehnen? Aber im Alten Testament ist nie von Jesus die Rede. Es gibt keinen namentlich erwähnten Jesus. Und jedes Mal, wenn ich die beiden miteinander verglich, fand ichdie Erklärung von Deedat besser, als die christliche Erklärung.

Meiner Meinung nach ist es überwältigend schlüssig, dass die Bibel, von der Genesis bis zur Offenbarung, von diesem Propheten spricht. Es wird erwähnt, dass ein Prophet von dort kommen wird, woher er kam, was er tat, wie er es tat. Alles, was im Leben des Propheten relevant ist, steht in der Bibel. Das fand ich also erstens sehr beunruhigend. Aber zweitens: Vielleicht bin ich der verwirrte Muslim. Ich habe jetzt wahrscheinlich 50 bis 100 Verse in der Bibel, die ganz, ganz klar sind: Es muss der Prophet Muhammad sein. „HMD" auf Hebräisch, das wäre, ähnlich wie im Arabischen Ahmed. Der Ahmed aller Nationen wird kommen. Und er wird…

Sein Haus wird größer sein als das vorherige, das von Jerusalem nach Mekka wechselt. In Deuteronomium 33:2 bis 3 heißt es: „Der Herr kam hervor aus dem Sinai, er leuchtete vor ihnen auf aus Seïr,“ das ist Palästina, „...er strahlte aus dem Gebirge Paran." Okay? Wenn Gott also vom Sinai (Mosesberg) kam, ist das eine direkte Anspielung auf Moses. Wenn Er aus Seïr (ein Gebirge) kam - der Dienst Jesu war drei Jahre lang, in Palästina -, dann ist es ganz klar, wer damit gemeint ist. „Er strahlte aus dem Gebirge Paran“, nicht wahr? Und er kam mit 10.000 Heiligen, mit einem feurigen Gesetz in seiner Hand. Wer könnte das sein? Nun, wo ist Paran? Okay, man muss...

Die Leute streiten sich ständig darüber, aber in der Bibel ist es ganz klar und deutlich. Dort heißt es: „Als Abraham Hagar und ihren Sohn Ismael mitnahm und sie in der Wüste Paran zurückließ, wuchs er zu einem Bogenschützen heran." Und wo ist Paran? In Mekka. Woher kam der Prophet? Paran. Kam er mit 10.000 Gläubigen in ein feuriges Gesetz? Ja. Der Koran sagt, dass sie Muhammad besser kannten oder leichter erkennen würden, als ihren eigenen Sohn. Das liegt daran, dass die Offenbarungen, die herabgesandt wurden, so klar, so präzise, so vollkommen waren, dass man sie ignorieren müsste, um ihn abzulehnen. Dann ging es aber darum, dass Jesus im Christentum ja so überwältigend tiefgründig ist.

Er ist die Religion. Ich meine, die Religion dreht sich um ihn und sie wird durch ihn gelenkt. Als Christ denkt man also: Wie kann ich Jesus aufgeben und etwas anderes tun? Das passt einfach nicht zusammen. Das kann man nicht tun. Dann entdeckte ich ein anderes Buch, das Deedat geschrieben hat namens: „Jesus: Ein Prophet des Islam" Ich sagte: „Nein, das ist er nicht. Er ist ein Christ. Aber wenn man die Sichtweise der Muslime versteht, dann stimmen wir in allem, was er getan hat, überein. Es ist sein Leben, seine Wunder, seine Geburt, seine... Alles passt. Aber wir glauben nicht, dass er Gott ist. Ist er also Gott oder ist er nicht Gott?

Als es also auf diese Frage hinauslief, dachte ich: Nun gut, jetzt ist es ganz klar. Diese beiden Religionen sind fast identisch, bis auf die Erlösung. Wie kommt man in den Himmel? Ist es der Glaube, dass Jesus Gott ist und für deine Sünden gestorben ist und du... dass er den Preis bezahlt hat und du in den Himmel kommst? Oder ist es ein Muslim, der an einen Gott glaubt, und dass Tawhid die Erlösung ist? Also habe ich einfach gelesen, was Jesus gesagt hat. In der Bibel heisst es: „..der Vater ist größer als ich.“ Ich, Jesus - „Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.“ Markus 10:18 Ich lese also, dass Jesus das immer und immer wieder zu leugnen scheint.

Warum sollte er das tun? Warum ist das passiert? Die Apologeten sagen, es sei noch nicht an der Zeit für ihn gewesen, sich zu offenbaren. Aber offensichtlich wurde er viele Male gefragt: „Wer bist du? Weshalb bist du hier?“ Und er antwortete ihnen mit „ein Prophet” und das hat nichts zu tun mit… Mein Vater hat uns gelehrt zu beten: „Vater unser im Himmel“ und am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" All das schrie nur: „Ich bin nicht Gott.”. Und das ohne jegliche theologische Apologetik. Es ist ganz offen. „Nein, ich bin es nicht." Und dann dachte ich: Okay. Am Ende war ich überzeugt, dass die Bibel mir befiehlt, dem Propheten Mohammed zu folgen.

Also ging ich zu einer Moschee in Denton, wo ich zur Schule ging. Und als ich dort auftauchte, hatte ich innerlich diese ganze Erleuchtung. Niemand außer mir weiß, was in meinem Kopf vor sich geht. Aber ich habe beschlossen, ein Muslim zu werden. Ich ging nicht einmal zu meinem Freund, um es ihm zu sagen. Ich ging einfach in die Moschee. Ich fand eine Moschee in Denton. Und ich versuchte, die Tür zu öffnen. Sie war verschlossen. Wie haben Sie das Glaubensbekenntnis abgelegt? Also, ja, ich bin in der Masjid, der Moschee. Sie war verschlossen. Also setze ich mich einfach auf den Bordstein und überlegte, was ich tun soll. Warten, bis jemand kommt oder gehen? Ich war am Überlegen.

Ich war nicht länger als fünf, maximal zehn Minuten da. Ein Auto fuhr vor und ich dachte mir: „Oh, gut, da ist jemand." Er stieg aus dem Auto aus, ging auf mich zu und fragte: „Kann ich Ihnen helfen?" Ich sagte: „Ja, ich bin hier, ich möchte Muslim werden." Und er öffnete die Tür und es war Zeit für das Gebet. Also bat er mich herein. Sie waren sehr aufgeregt und fragten: „Kennst du das und das?" Und ich sagte: „Ich kenne die Säulen des Islam nicht, die Glaubensartikel nicht. Ich weiss nur, dass meinem Werstöndnis nach diese beiden Religionen bis auf die Erlösung identisch sind. Entweder die Dreifaltigkeit oder Tawhid. Ich bin überzeugt, dass Tawhid richtig ist. Also bin ich hier.

Ich möchte mein Glaubensbekenntnis ablegen und Muslim werden.“ Dann habe ich mein Glaubensbekenntnis abgelegt. Sie ließen mich mit einem Buch namens „The Halal and the Haram" gehen. Eine englische Version davon. Das ist also eine interessante Geschichte. Ich hatte meine jetzige Frau, heute schon seit 34 Jahren meine Frau, damals auf dem College kennengelernt und wir waren nicht verheiratet. Wir haben gewartet, bis ich meinen Abschluss hatte, um zu heiraten. Aber wir waren schon seit drei Jahren zusammen. Wir waren verlobt. Wir hatten eine Hochzeit geplant. Ich machte diese ganze mentale Forschung. Sie dachte, ich würde Baptistenprediger werden. Aber ich habe beschlossen, Muslim zu werden.

Aber ich hatte mit niemandem darüber gesprochen. Ich machte das die ganze Zeit nur innerlich. Als ich also in der Moschee auftauchte, das Glaubensbekenntnis ablegte und nach Hause kam, sagte ich: „Ich möchte dir etwas sagen." Sie fragte: „Was?" „Ich werde Muslim." „Ich habe das Glaubensbekenntnis abgelegt, ich bin Muslim geworden." Und ihr Gesicht, sie sah mich an. Von „Hi!" zu „Was?!" „Was hast du getan?" Ich sagte: „Ich bin Muslim geworden." Sie sagt: „Warum hast du denn das getan...?" Und sie fing an zu schreien und wurde wütend. Und sie sagt: „Ich weiß nicht… Woher kommt das jetzt? Ich werde sicher nicht..." Und sie fing an, eine Liste von Dingen zu machen, die sie nie tun würde.

Ich sagte: „Beruhige dich. Freu dich einfach für mich. Es ist mir egal, was du tust. Oder? Es ist für mich.“ Also hat sie sich beruhigt. Ich nahm das Buch zur Hand, „Halal und Haram". Ich las es und lernte sehr bald, dass Muslime nicht mit Riba, Zinsen, handeln. Nun, ich habe einen Abschluss in Finanzwesen gemacht. Ich habe mich auf Zinssätze spezialisiert, darauf, wie man mit Geld Geld macht. Und ich werde kein Baptistenpastor mehr sein. Also dachte ich mir, okay, was soll ich jetzt tun? Also suchte ich mir irgendeinen Job und wurde als Speditionskaufmann eingestellt. Ich rief also Unternehmen an und sagte: „Nutzen Sie unsere Lkw-Linien für den Transport Ihrer Produkte." Okay.

Und damit fing ich an, einfach um ein Einkommen zu erhalten. Ich habe ein bisschen in „Halal und Haram“ gelesen, und da steht, hey, Muslime essen kein Schweinefleisch. Ich dachte mir: Hmm. Die Christen waren der Meinung, Schweinefleisch sei schlecht, Jesus sei gestorben, alles sei rein geworden. Also kann man es jetzt essen. Ich bin also damit aufgewachsen, Schweinefleisch zu essen. Nun, die Muslime essen immer noch kein Schweinefleisch. Also ging ich zu meiner Frau und sagte: „Hey, ich habe etwas gelernt." Sie sagte: „Was?" Ich sagte: „Muslime essen kein Schweinefleisch. Also, wenn du das Essen kochst oder was auch immer, gib es mir nicht.

Lass es einfach weg." Sie sagte: „Was hast du nur..." Ich meine, sie sah mich so traurig an, ein bisschen verärgert, und dann dachte sie, dass ich wirklich einer Sekte beigetreten bin. Und sie sagte: „Ich werde das nicht tun." Und sie zählte weiter auf, was sie nicht tun wird. Ich sagte: „Mach dir keine Gedanken darüber. Du machst, was du willst. Lass mich einfach glücklich sein." Ein paar Seiten später lese ich, dass muslimische Männer kein Gold tragen dürfen. Nun, ich hatte bereits einen goldenen Ehering ausgesucht.

Ich ging zu ihr und sagte: „Hey, können wir diesen Ring gegen einen silbernen tauschen?" Sie nahm ihren Verlobungsring ab, warf ihn quer durch den Raum und sagte: „Das werde ich nicht tun." Sie regte sich auf und beruhigte sich dann wieder. Und dann sagte sie wieder: „Ich werde nie..." Und dachte ich mir: Ok. Aber sie... Lange Rede, kurzer Sinn, am Ende haben wir… Ich überredete sie, in eine Moschee zu gehen und islamisch zu heiraten. Und ich bin in die Kirche gegangen und habe die ganze Hochzeit durchgezogen, wie wir es schon geplant hatten. Also, zwei Hochzeiten. Aber sie hat mich nur geduldet. Sie mochte mich wirklich, aber sie dachte, dass das, was ich tat, seltsam war.

Und ich lernte die muslimische Gemeinde in Omaha kennen, und sie luden mich ein. Sie behandelten mich wie einen Rockstar, so nach dem Motto: „Hey, du bist weiß, du bist Muslim, wir haben dich gern", verstehen Sie? Ich war froh, als ich feststellte, dass es in der Moschee eine Bibliothek mit Büchern über vergleichende Religionswissenschaft gab. Oder Dawah-Videos, oder christliche Debatten mit Muslimen über die... Ich meine, einfach eine Menge Zeug, das sehr gut war. Also begann ich, sie auszuleihen und mit nach Hause zu nehmen, sie zu lesen und dann meiner Frau darüber zu erzählen: „Schau, was ich gelernt habe." Und sie hörte zu. Eine Zeit lang. Dann, nach 5-10 Minuten, sagte sie: „Das war's.

Ich will nichts mehr hören. Ich bin fertig. Lass mich einfach in Ruhe." Aber eines Tages kam ich nach Hause. Und das, nachdem ich mehrere Monate lang gelesen, Videos angeschaut und solche Dinge getan habe. Ich war ganz aufgeregt. Ich bin ein Muslim. Und sie sah, dass ich mich verändert habe. Sie fand es nicht bedrohlich. Sie beobachtete nur. Und sie sagte: „Ich möchte andere Muslime treffen." Ich antwortete: „Oh, ich bin nicht gut genug für dich, nicht wahr?" Also gehe ich in die Moschee und sagte: „Hey, meine Frau möchte andere Muslime kennenlernen.

Was haltet ihr davon?" Sie sagten: „Nun, Bruder, wir haben eine Halaqa (religiöse Versammlung)," „Ein paar Familien kommen am Freitag in einem Haus zusammen. Wir lesen den Tafseer des Korans und diskutieren ein wenig darüber. Dann essen wir, dann beten wir und gehen nach Hause." Er sagte: „Warum bringst du sie nicht einfach mit zur die Halaqa? Dann können wir alle zusammenkommen." Ich sagte: „Toll." Also gingen wir zur ersten Halaqa. Es war das erste Mal, dass sie muslimische Frauen, Kinder und Männer in einer normalen, alltäglichen Umgebung sah. Und es hat ihr gefallen. Es war etwas, das sie nicht erwartet hatte. Ich weiß nicht, was sie erwartet hatte, aber es war irgendwie positiv für sie.

Wir gingen also zu ein oder zwei dieser Halaqas hintereinander. Und als wir das nächste Mal hingingen, fragte sie: „Wäre es okay, wenn ich dieses Mal mit euch bete?" Und ich fragte: „Okay, willst du Muslima..." „Nein, ich will keine Muslima sein. Aber jedes Mal, wenn ihr stoppt, was ihr tut, und aufsteht und betet, sitze ich da und schaue zu. Irgendetwas in mir will, dass ich mitmache. Ich würde gerne dazugehören. Das wäre doch cool." Also sagte ich: „Ja, du kannst einfach mitmachen. Stell dich einfach in die Reihe und folge uns." Sie wusste nicht mal, was sie sagen soll, sie machte nur die Bewegungen nach, aber sie wollte beim Gebet dabei sein. Also, okay. Noch ein paar Halaqas.

Und eines Tages kam ich nach Hause und sie sagte: „Ich glaube, ich bin bereit." Ich antwortete: „Bereit wozu?" „Um Muslima zu werden. Aber ich werde nicht..." Und sie zählt alles auf, was sie nicht tun wird. Ich sage: „Hey, das ist das, was ich mir gewünscht habe. Ja, gut. Das ist gut. Du willst Muslima..." Sie wird Muslima. Um es kurz zu fassen: Alles, von dem sie sagte, sie würde es nie tun, tut sie heute. Können Sie uns erzählen, wie Sie sich gefühlt haben, als Sie Ihr Glaubensbekenntnis abgelegt haben? Das kann ich Ihnen sagen. Das Ablegen der Glaubensbekenntnis war für mich nur mechanisch.

Aber sofort, nachdem man Muslim geworden ist, bemerkt man etwas, was man vorher in seinem Leben nie bemerkt hat. Also, das ist ein Frieden, eine Ruhe, ein Trost. Allah sagt, dass Er Liebe in unser Herz legt. Wie auch immer man das nennen will, man spürt es. Und man hat gar nicht gewusst, dass da diese Barriere... Zwischen mir und anderen Menschen in meinem Leben gibt es immer eine gewisse Barriere, die man nicht wahrnimmt Ich meine, es sind Freunde. Sie sind meine Freunde. Ich unternehme alles mit ihnen. Wenn man Muslim wird und „Assalamualaikum" zu einem Fremden sagt oder jemanden trifft, den man kennt, hat man das Gefühl, dass irgendetwas nicht vorhanden ist.

Und es ist diese Barriere, die man immer hatte, von der man aber nicht wusste, dass sie da war. Und sobald sie weg ist, hat man wirklich diese... Es ist eine spirituelle Verbindung, die nicht existiert, bevor man Muslim wird. Und dieses Gefühl macht einen richtig süchtig. Wie hat Ihre Familie oder Ihr engster Kreis auf Ihre Konversion zum Islam reagiert? Meine Eltern haben es zunächst toleriert, sie haben sich für mich gefreut oder was auch immer. Sie dachten: „Es ist nur eine Phase. Er wird darüber hinwegkommen" „Das ist nur etwas, das er durchmacht. Er ist jung, er ist dumm. Er wird schon drüber wegkommen." Es gab also keine Konflikte in unserer Familie.

Ihre Familie war ein wenig zurückhaltender. Ihr Vater war so wütend auf sie, dass er sie sozusagen verstieß. Aber sie war verheiratet, und sie hatte mich. Sie brauchte ihn für nichts, außer dafür, dass er ihr Vater ist. Also sprachen sie etwa zehn Jahre lang nicht miteinander. Und ihr Vater war bereits von ihrer Mutter geschieden, also lebten sie getrennt. Ihre Mutter sagte: „Wenn du glücklich bist, bin ich auch glücklich." Aber ihrer Mutter war es sehr unangenehm, in die Öffentlichkeit zu gehen, als meine Frau anfing, sich zu bedecken. Wenn sie sich also bedeckt, fragt sie: „Du kannst es doch abnehmen, wenn du mit mir bist, oder?" Und sie war über die Meinung anderer Leute über sie besorgt.

Aber das war ein kleines Problem, und sie hat sich schließlich daran gewöhnt. Und ihr Vater fand sich schließlich nicht nur mit ihr ab, sondern wurde wieder ihr Freund. Und dann zog er im hohen Alter zu uns. Wir kümmerten uns um ihn, bis er starb. So endete ihre Beziehung auf deren Höhepunkt. Am Anfang war es ein bisschen unangenehm. Aber ich habe Horrorgeschichten von anderen gehört. Ich hatte also Glück. Wir hatten Glück. Und wie steht es mit dem Propheten, Friede sei auf ihm? Was hat Sie an Ihm (Friede sei auf Ihm) am meisten beeindruckt? Was man am Propheten liebt, ist, dass er sich mit jedem Problem auseinandergesetzt hat, mit dem wir heute konfrontiert sind.

Ob es die Medien sind oder Übergriffe, Gewalt oder Rhetorik in seiner eigenen Familie, seiner eigenen Gemeinschaft. In der amerikanischen Tradition haben wir Superhelden, nicht wahr? Jeden Superhelden, den man sich vorstellen kann. Der Grund, warum es Superhelden gibt, ist, dass die Menschen die Grenzen der anderen sehen, nicht wahr? Und keiner von uns hat diese Qualitäten eines Superhelden. Wenn wir also die Dinge in Ordnung bringen könnten, würden wir einen Superhelden einschalten, der die Dinge in Ordnung bringt.

Nun, wenn man versteht, dass ein Mann in der Wüste in einer Zeit extremer Ignoranz und Gewalt und allem, was man sich vorstellen kann, eine Offenbarung erhalten hat, und wie sie in so kurzer Zeit von einem Menschen auf die ganze Welt ausstrahlte, dann ist ein Superheld, der durch sich selbst, seine Gefährten und seine Anhänger Veränderungen bewirken kann, inspirierender als eine mythische oder fiktive Figur. Also ersetzt man seine Helden irgendwie durch echte Menschen. Zum Ende noch eine Frage: Unter den Zuschauern gibt es jemanden, den der Islam stark anspricht, der aber Angst vor der Reaktion seiner Verwandten oder seines Umfeldes hat. Was würden Sie einem solchen Menschen gerne sagen?

Darf ich meine Antwort vorlesen? Ich habe einen Moment darüber nachgedacht, und das wird einem am Tag des Jüngsten Gerichts nicht helfen. Wenn man allein vor seinem Herrn oder seinem Schöpfer steht, ist der Glaube eine persönliche Entscheidung, der sich jeder stellen muss. Man muss sich die Frage stellen: Warum bin ich hier? Wohin gehe ich? Was soll ich tun? Niemand ist für deine Rechenschaft verantwortlich, noch wird jemand an deinem Erfolg teilhaben. Eine starke Überzeugung im Glauben wird jedes Hindernis, jede Barriere und jede Reaktion überwinden. Wenn man seinen Kopf und sein Herz miteinander verbindet, wird man einen unerschütterlichen Frieden und eine unerschütterliche Stärke finden.

Wenn ihr euch also Sorgen über die Reaktionen anderer macht: Das braucht ihr nicht. Handelt mit Aufrichtigkeit, Überzeugung und im Vertrauen darauf, dass Gott bei jedem Schritt bei euch sein wird. Er ist es bereits.
