# "Ich hinterfragte die hinduistischen Götter“ – Nur eine einzige Sure führte ihn zum Islam

- Language: de
- Published: 2026-08-17
- Canonical: https://blog.towardseternity.com/de/blog/i-questioned-hindu-gods-just-one-surah-led-him-to-islam
- Source video: https://www.youtube.com/watch?v=W96fyLxIOz8
- Channel: Towards Eternity

This is the cleaned transcript of the source video. The speech is unaltered.

---

Ich bin als Hindu aufgewachsen. Um zu Gott zu gelangen, muss man diese Götzen verehren. Diese Götzen sind riesig, farbenprächtig und voller leuchtender Bilder. Doch was mich wirklich schockiert hat, war, als ich zu dem Haus kam, in dem sie saß, und man mir sagte: „Das ist dein Gott.“ Sie war vielleicht acht oder neun Jahre alt. Sie war jünger als ich. Sai Baba schnippte vor seinen Anhängern mit den Fingern, und plötzlich erschien wie von Zauberhand Asche in seinen Händen. Er würgte sogar goldene Eier hervor. Meine Schwester sagte zu mir: „Meine Freunde haben mich eingeladen. Es geht um den Islam.“ Als ich dort ankam, war ich völlig schockiert. Es ging mir durch Mark und Bein.

So etwas hatte ich noch nie gehört. Dann stieß ich natürlich auf den Koran. Als ich diese vier Verse las, war es, als würde in meinem Inneren ein Licht aufgehen. Ich dachte nur: „Oh mein Gott.“ Natürlich hat das auch meine Eltern getroffen. Sie dachten: „Wie konntet ihr zulassen, dass euer Kind ein Feind, ein Muslim wird?“ Schon der Gedanke daran macht mich emotional. Assalamu alaikum (FSMD), Bruder Salahuddin Patel, vielen Dank, dass Sie hier sind. Wir freuen uns sehr, Sie bei Towards Eternity zu haben. Beginnen wir mit der Frage: Wer ist Salahuddin Patel? Erzählen Sie uns bitte kurz von Ihrem Leben. Alhamdulillah (alles Lob gebührt Allah).

Assalamu alaikum, mein Name ist Bruder Salahuddin Patel und ich komme aus London. Ich bin in London aufgewachsen. Ursprünglich stamme ich aus einer hinduistischen Familie. Meine Eltern kommen aus Indien, meine Mutter ist in Uganda aufgewachsen. Ich bin in den 80ern aufgewachsen. Eine sehr interessante Zeit. Mit der Zeit merkte ich, dass gewisse Dinge keinen Sinn ergaben, und während meiner Studienzeit fand ich schließlich zum Islam. Wie war Ihr Leben im Hinblick auf den Glauben? Woran haben Sie geglaubt? Ich bin als Hindu aufgewachsen und wie die meisten Menschen folgt man der Tradition der eigenen Familie und hinterfragt sie nicht. Man glaubt, dass sie wahr ist.

Mein Vater nahm mich mit der Familie mit in den Tempel. Diese Götzen waren riesig, wissen Sie? Sie waren vielleicht drei oder vier Meter hoch, sodass man zu ihnen hinaufschauen musste. Sehr farbenprächtige, leuchtende Bilder. Man kann sich vorstellen, wie ich das als Kind empfunden habe – ehrlich gesagt hatte ich Angst. Man sieht diese Götzen, und alles ist hell und auffällig. Viele davon waren blau. Die Menschen glauben, dass diese Götzen eine körperliche Gestalt annehmen können. Um zu Gott zu gelangen, muss man zu diesen Götzen gehen. Man hinterfragt das nicht wirklich. Man sagt einfach: Das sind die Bräuche unserer Vorfahren und Ahnen.

Was hat Sie dazu gebracht, Ihren Glauben zu hinterfragen? Ich glaube, ich war damals in der Oberstufe, als ich das Mahabharata, diese Fernsehsendung, gesehen habe. Da begann ich, diese Vorstellungen zu hinterfragen. Sie ergaben für mich keinen Sinn. Denn logisch und rational betrachtet passen manche Dinge nicht zusammen. Zum Beispiel, dass ein Gott ein Mensch sein soll, der von Natur aus limitiert ist. Ein Gott, der nicht alles weiß. Ein Gott, der die Hilfe eines anderen Gottes braucht, um sich zu zeigen. Die Vorstellung von einem Gott, der in die Welt kommen muss, der gleichzeitig in der Welt ist und außerhalb der Welt existiert.

Eines Tages war ich zu Hause, zusammen mit meinem Bruder, als meine Eltern zu uns kamen und sagten: „Schaut, wir gehen jemanden besuchen, der als heilig gilt.“ Doch was mich wirklich schockierte, war, als ich dort ankam. Es war ein ganz normales Haus, aber überall hingen Bilder von diesem jungen Mädchen. Sie war ganz in Weiß gekleidet und saß dort. Man kann sich vorstellen, überall im Haus diese riesigen Bilder von einem Mädchen zu sehen, das dort einfach saß. Wir wurden dann in dieses Haus geführt, in eine Art besonderen Raum, wo sie sich befand. Ich erinnere mich, dass sie mir sagten: „Das ist dein Gott.“ Sie war vielleicht acht oder neun Jahre alt. Sie war jünger als ich.

Sie sagten über dieses junge Mädchen: „Wir müssen sie um ihren Segen bitten, wir müssen zu ihr beten.“ Meine Eltern nahmen das sehr ernst. Aber ich dachte als Kind nur: Was um alles in der Welt passiert hier? Warum bete ich zu diesem jungen Mädchen? Aber man hinterfragt es nicht, weil es die eigenen Eltern tun. Man tut, was sie einem sagen, und hält es für die Wahrheit. Da war dieses junge Mädchen, jünger als ich, ein Mensch wie ich, und sie sagten mir: Das ist deine Schöpferin. Wir müssen sie um ihren Segen bitten, wir müssen sie anbeten, wir müssen uns vor ihr niederwerfen. Und ich dachte nur: Für mich fühlte sich das falsch an.

Ein weiteres Beispiel ist vielleicht jemand, den manche kennen: Sai Baba. Er war ein indischer Guru, der sehr berühmt wurde, mit Millionen Anhängern in Indien. Wir hatten auch ein Bild von ihm zu Hause. Ein Foto von ihm in seiner religiösen Kleidung, mit einer Blumengirlande um den Hals. Wir hatten dieses Bild und auch eine Statue von ihm. Meine Eltern beteten ihn an. Eine Sache, die er vor seinen Anhängern immer wieder machte, war: Er bewegte seine Finger so, dass plötzlich Asche erschien, wie von Zauberhand in seinen Händen. Und die Menschen sagten: Das ist ein Segen. Er hatte auch diese Fähigkeit, goldene Eier hervorzuwürgen.

Stellen Sie sich zum Beispiel einen Metallteller vor, dann rezitierte er irgendetwas oder sang bestimmte Mantras, und man sah die Zuschauer, während er so tat, als würde er etwas hervorwürgen, und plötzlich kam ein goldenes Ei heraus. Bei der Asche war es so, dass er kleine Aschekügelchen zwischen seinen Fingern versteckt hatte. Wenn er dann diese Bewegung machte, zerdrückte er sie einfach. Das mit dem Hervorwürgen war nur ein Trick. Ich weiß nicht, ob er es im Ärmel hatte oder irgendwo hier versteckte, aber wenn er so machte, sah es aus, als käme es aus seinem Mund. Es war nur eine Täuschung. Genau solche Dinge sieht man auch im Hinduismus.

Es gibt viele solcher Praktiken, bei denen Menschen bestimmte Techniken nutzen, um die Massen zu täuschen. Ich kam zu der Erkenntnis, dass diese Dinge keinen Sinn ergaben. Aber es musste etwas geben. Meine Art zu beten, wenn ich davon spreche, mich an Gott zu wenden, war, mit Gott in meiner eigenen Sprache zu sprechen, auf Englisch. Ich bat Gott um Dinge wie: „Ich brauche Hilfe dabei“ oder: „Bitte vergib mir, dass ich das getan habe.“ Ich glaube, dass diese Verbindung zu Gott etwas Natürliches ist, das in uns allen steckt. Genau damit habe ich mich verbunden. Wie begann Ihre Reise zum Islam? Bevor ich Muslim wurde, ging ich mit meinen Freunden zum Freitagsgebet (Jumu'ah) in die Moschee.

Ich erinnere mich, wie ich die Moschee betrat und Reihen um Reihen von Menschen sah. Die Gebetspraxis war für mich völlig anderes als das, was ich aus dem Hinduismus kannte, besonders der Moment der Sajda (Niederwerfung), bei dem man die Hände auf den Boden legt und das Gesicht den Boden berührt. Es ist ein Zeichen völliger Hingabe. Etwas, das ich in meinem Leben noch nie zuvor getan hatte. Ich war in Kirchen, ich war in Tempeln, ich hatte sogar buddhistische Tempel gesehen. Überall sah man entweder Bilder oder Statuen. Doch hier betritt man eine Moschee und sieht buchstäblich nichts. Alles war sehr schlicht und einfach gehalten.

Vorne befand sich nur die Mimbar (Kanzel), wo der Imam das Gebet leitete. Es war sehr sauber, schlicht und minimalistisch gestaltet. Und hier betet man zu Gott. Es war also ungewohnt, keine Götzenbilder zu sehen, aber gleichzeitig bestätigte es das, was ich selbst geglaubt hatte. Es herrschte eine gewisse Ruhe und Gelassenheit. Niemand verlangte Geld. Niemand sagte: „Du musst etwas bezahlen, um diese Götter zufriedenzustellen.“ Man musste auch keine Speisen opfern, damit die Anbetung angenommen wurde. Genau das fand ich wunderschön. Ich begann, mich näher mit dieser Religion zu beschäftigen. Zunächst dachte ich, es sei eine pakistanische Religion.

Doch dann sah ich Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund. Araber, Afrikaner, Menschen aus dem Orient und Türken. Ich hatte zu 100 Prozent türkische Freunde in meiner Kindheit. Ich erinnere mich, dass die Muslime sehr freundlich und großzügig waren, sehr reinlich, und ich fühlte mich ihnen verbunden. Irgendwann erkennt man: So sollte es sein. Im Islam gibt es die Vorstellung von dem einen reinen, einzigen Gott, der nicht Teil der Schöpfung ist, sondern ewig existiert. Im Hinduismus hingegen gibt es eine Vielzahl von Göttern. Da wird Gott Teil der Schöpfung –, das widerspricht dem Verständnis des Islam.

Dann gibt es das Christentum mit der Vorstellung der Dreifaltigkeit, die zwar als Monotheismus verstanden wird, aber ich hatte Ähnliches schon gesehen. Wie ich bereits sagte: Im Hinduismus gibt es die Trimurti, also eine eigene Form der Dreifaltigkeit. Und wieder ist es dieselbe Vorstellung: Alles führt zu einem einzigen Gott. Was mich besonders beeindruckte, war, als ich mich mit der antiken griechischen Mythologie sowie der persischen und babylonischen Mythologie beschäftigte: Auch dort gibt es diese Vorstellung einer Dreifaltigkeit. Als wäre dieses Konzept über die Jahrhunderte hinweg mmer wieder übernommen worden.

Für mich bedeutete das: Es spielt keine Rolle, was Menschen zu glauben behaupten, es muss eine universelle Wahrheit geben. Dann stieß ich auf die grundlegende Theologie des Islam – und ich war schockiert. Die Vorstellung, dass es einen einzigen Gott gibt, der nicht Teil der Schöpfung ist, sondern ein allmächtiges Wesen. Zum ersten Mal in meinem Leben begegnete ich einer Religion, die mit dem übereinstimmte, was ich für wahr hielt. Dann stieß ich natürlich auf den Koran und auf die Sure Al-Ikhlas (Sure der Aufrichtigkeit). Als ich diese vier Verse las, war es, als würde ein Licht, das vor mir war, in meinem Geist aufleuchten.

Es hieß: „Sprich: Er ist Allah, der Eine und Einzige.“ Ich dachte: Ja, ich glaube an den einen Gott. Den Ewigen, Absoluten, Unabhängigen. Denn wenn es Gott gibt, dann muss Er genau so sein: Nicht erschaffen, sondern ist aus Sich Selbst heraus unabhängig. „Er zeugt nicht und wurde nicht gezeugt.“ Das bedeutet: Er hat keine Eltern und keine Nachkommen. Ich komme aus einer Tradition, in der es Götter, Halbgötter, Söhne von Göttern und Töchter von Göttern gibt, was ich abgelehnt habe. Hier ist Gott der Schöpfer, ohne Eltern und ohne Nachkommen. Und der letzte Punkt: Nichts ist Ihm vergleichbar.

Das bedeutet: Alles, was man sich von Gott vorstellen kann, ist nicht Gott, denn Gott steht außerhalb der Schöpfung und ist nicht Teil von ihr. Alles, was wir uns vorstellen, basiert auf dem, was wir um uns herum sehen. Und ich dachte nur: „Oh mein Gott.“ Das war für mich der Anfang, denn es ergab vollkommen Sinn. Danach begann ich, Bücher über Theologie zu lesen und den Koran zu studieren. Ich erinnere mich, dass ich es interessant fand, wie sich alles gleichzeitig entwickelte: Ich kam dem Islam immer näher, und meine Freunde erzählten mir immer mehr darüber. Ich sah ihre Art zu beten und wie sie Gott verehrten. Ich beobachtete, wie sie gemeinsam in einer Reihe beteten, und Gott anbeteten.

Und als ich meinen Abschluss machte, musste ich eine Entscheidung treffen: Was mache ich jetzt? Ich kam an einen Punkt, an dem ich dachte: Nein, wenn ich diesen Schritt nicht gehe, werde ich mein Leben in einer Lüge leben. Das konnte ich nicht. Ich musste diese Entscheidung treffen. Ich entschied mich dafür und erzählte es meinen Freunden. Sie waren sie schockiert. Ich hatte keine Ahnung, was das alles bedeuten würde, was die Gebetspraktiken oder die grundlegende Theologie betraf. Ich wusste nur: Das ist die Wahrheit. Ich musste diesen Schritt gehen. Das ist Gott, das ist Gottes Religion, das ist die Wahrheit, das ist der richtige Weg.

Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie Ihre Schahada (Glaubensbekenntnis) abgelegt haben? Nehmen Sie uns bitte mit zu diesem Tag. Wenn ich mich an diesen Tag erinnere, weiß ich noch, dass ich sehr, sehr nervös war. Ich erinnere mich, wie ich das Glaubensbekenntnis sprach, und viele Menschen beschreiben es genauso: Es fühlt sich an, als würde eine enorme Last von den eigenen Schultern genommen werden. Man fühlt sich leicht. Ich sprach es aus, und alle meine Freunde umarmten mich. Es war sehr emotional. Man fühlte sich rein, erleichtert, verbunden und voller Frieden. Und wie haben Ihre Eltern auf Ihre Konversion zum Islam reagiert?

Was meine Konversion betrifft, war mir natürlich bewusst, dass ich das berücksichtigen musste. Aber dann wurde mir klar, dass ich nicht mit einer Lüge leben konnte. Die nächste Erkenntnis war also: Ich muss es meinen Eltern sagen. Als ich es ihnen erzählte, waren sie nicht glücklich. Sie waren enttäuscht. Ich glaube, meine Mutter war wütend, und mein Vater, er konnte es auch nicht verstehen. Denn plötzlich gilt man als schwarzes Schaf der Familie. Und dann verbreitet sich die Nachricht, besonders in der kleinen Gemeinschaft der Hindus. Natürlich hat das auch meine Eltern betroffen.

„Wie konntet ihr zulassen, dass euer Kind zum Feind wird – zum Muslim?“ Also ging ich meinen Weg weiter, und ich erkannte, dass über mehrere Jahre hinweg, obwohl ich meine Schahada (Glaubensbekenntnis) abgelegt hatte und mich damit gut fühlte, noch etwas fehlte. Ich betete nicht fünfmal am Tag. Und dann geschah etwas: Gott, Allah, sandte mir ein Zeichen. Es war unglaublich. Ich werde emotional, wenn ich daran denke. Denn als Konvertit ist man allein. Entschuldigung, ich möchte nicht weinen. Das war so etwa 2008 oder 2009. Da begann ich, mir mehr Videos anzusehen, mir mehr Wissen anzueignen, und dann sandte Allah mir dieses unglaubliche Zeichen. Meine Schwester ist zehn Jahre jünger als ich.

Sie praktizierte damals den Hinduismus. Eines Tages sagte sie zu mir: „Meine Freunde haben mich zu einer Veranstaltung eingeladen. Es geht um den Islam.“ Also sagte ich: „Okay, schauen wir es uns an.“ Sie veranstalteten freitags eine kostenlose Einführung, und das eigentliche Programm fand dann am Wochenende statt, samstags und sonntags. Meistens wurde es in einem gehobenen Hotel veranstaltet. Als ich dort ankam, war ich völlig überwältigt. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Ich erinnere mich an den Scheich (islamischer Gelehrter/Lehrer), der die Ayat (Verse) live rezitierte. Ich kann es kaum beschreiben, es ging mir durch Mark und Bein. So etwas hatte ich noch nie gehört.

Und ich dachte: Darum geht es in dieser Religion. Der Freitag ging zu Ende, und ich dachte: Das ist wunderschön. Es waren Hunderte von Menschen, es war wirklich beeindruckend. So einen Kurs hatte ich noch nie besucht. Ich hatte mich natürlich nicht angemeldet, aber meine Schwester schon. Also sagte ich zu meiner Schwester: „Schau, wenn du Fragen hast, frag einfach den Scheich. Wenn dir etwas unklar ist, mach dir keine Sorgen, du bist ja mit deiner Freundin dort.“ Denn ihre somalische Freundin war als Helferin dort tätig. So hatte sie die Einladung zu diesem Kurs bekommen. Ich erinnere mich noch genau an diesen Samstag.

Ich verbrachte den Tag wie üblich mit meinen Freunden und machte Unsinn, so wie man es eben manchmal an einem Samstag macht. Am Abend schickte mir meine Schwester eine Nachricht. Sie schrieb: „Hi, ich wollte dir nur sagen, dass ich im Kurs Fragen gestellt habe und mich entschieden habe, meine Shahada abzulegen.“ Völlig unerwartet. Der Scheich (islamischer Gelehrter/Lehrer)... Wie ich schon sagte, erzählt er diese Geschichte. Er erzählte, dass er am Freitag dort war, und ich habe ihn später kennengelernt. Er sah all diese Menschen vor sich: die Brüder vorne, die Schwestern hinten. Er ist bereit, seinen Vortrag zu halten.

Dabei bemerkte er im Bereich der Frauen, eine Schwester, die keinen Hijab (Kopftuch) trug. Dann begann die Fragerunde. Er bemerkte diese Schwester ohne Kopftuch und sie begann, Fragen zu stellen. Für ihn wurde schnell klar, dass es meine Schwester war – eine Nichtmuslimin. Also wechselte er in den Modus der Da'wah (Einladung zum Islam), denn er ist ein Da'i (ein Rufer zum Islam). Er begann, ihr Fragen zu stellen. Und weil er dabei sehr geschickt vorging, kam es schließlich zu dem Punkt, an dem er zu meiner Schwester sagte: „Wenn das alles für dich Sinn ergibt und du keine weiteren Fragen hast, warum denkst du dann nicht darüber nach, den Islam anzunehmen?“ So etwas in dieser Art.

Sie sagte, sie hatte darauf keine Antwort. Also legte sie vor all diesen Schwestern ihre Schahada (Glaubensbekenntnis) ab. Und was mich noch mehr überraschte, war, dass sie zu dieser Zeit als Lehrerin im Praktikum war. Als sie den Islam annahm, trug sie sofort einen vollständigen Hijab (Kopftuch) und eine Abaya (Umhang). Ich erinnere mich, dass sie mir erzählte, wie sie zur Schule ging, und alle Kinder zu ihr sagten: „Frau Lehrerin, was ist mit Ihnen passiert?“ Denn sie hatte sich völlig verändert.

„Hat Sie jemand gezwungen, Muslimin zu werden?“ Sie sagte: „Nein, nein, ich habe mich selbst entschieden, Muslimin zu werden.“ Andere Muslime waren natürlich auch dort, und ihre Arbeitskollegin war unglaublich glücklich und gleichzeitig völlig überrascht. Und für mich war das die Antwort. Ich hatte Allah gebeten, und es war meine Schwester. Sie war ein Fels für mich. Sie war diejenige, die – wie ich schon sagte – oft sind die Schwestern stärker als die Brüder. Sie begann sofort, den Glauben zu praktizieren und die Religion ernst zu nehmen. Das hat mir natürlich sehr geholfen. Sie erzählte mir: Als ich meine Schahada ablegte und Muslim wurde, hatte das einen tiefgreifenden Einfluss auf sie.

Das war mir gar nicht bewusst, weil sie schon darüber nachgedacht hatte. Und natürlich ist es Allah, der den Menschen führt. Im Dezember kam meine Schwester zu mir, es waren gerade Ferien, und sie sagte: „Ich wurde zu einem Programm eingeladen. Es ist für neue Muslime und es geht um die Grundlagen. Was meinst du, sollen wir hingehen?“ Ich sagte: „Warum nicht? Schauen wir es uns an, wir haben sowieso nichts vor. Wir haben ja nichts zu verlieren.“ Wir sind zu diesem Treffen für neue Muslime. Dort traf ich andere neue Muslime, die dieselbe Reise durchmachten.

Ich traf einen Bruder mit Sikh-Hintergrund, einen Bruder mit christlichem Hintergrund und Brüder mit einem chinesischen, buddhistischen Hintergrund. Es war, als hätte Allah mich geführt, denn Allah ist natürlich der beste aller Planer. Und für mich war genau das, was ich damals brauchte. Danach begann ich, mich stärker bei der Arbeit von IERA einzubringen. Wenn Sie die Möglichkeit hätten, für jemanden zu beten, und das Gebet würde erhört: Wofür und für wen würden Sie beten? Ich würde ohne jeden Zweifel sagen: Wahrscheinlich würden alle Konvertiten dieselbe Antwort geben. Die Antwort lautet: für die eigenen Eltern. Das ist das Schwerste für Konvertiten...

...zu wissen, dass die Eltern, die einen großgezogen haben, nicht rechtgeleitet sind. Also... Was hat Sie am meisten an Prophet Muhammad (FSMI) beeindruckt? Der Prophet (FSMI) – viele vergessen, dass er in einer Gesellschaft aufwuchs, die voller Götzen war. 360 Götzen befanden sich damals in der Kaaba (heiliges Gebäude in Mekka). Und er kam, um sie zu beseitigen. Diese Botschaft, für die er auserwählt wurde: der reine Monotheismus, in einer polytheistischen Gesellschaft, die ursprünglich monotheistisch war. Ich habe eine starke Verbindung zu dem, was der Prophet (FSMI) getan hat.

Er hat diese gesamte Gegend gereinigt, den Götzendienst beseitigt, und ich liebe das, weil ich mich damit identifizieren kann, mit dieser Geschichte. Was ist der Kern des Glaubens im Hinduismus? Die grundlegenden Überzeugungen im Hinduismus sind vielfältig. Es ist eine polytheistische Religion. Das bedeutet, dass man an eine Vielzahl von Göttern glaubt. Irgendwann beginnt man zu erkennen, dass manche Dinge verwirrend sind. Denn zu welchem Gott soll man beten? Wenn es eine Vielzahl von Göttern gibt, wie wird dann Ordnung geschaffen und wie funktioniert das alles? Was die Vorstellung von Leben und Tod betrifft, gibt es im Hinduismus die Vorstellung der Wiedergeburt.

Man kehrt also wieder in diese Welt zurück, wird wiedergeboren entsprechend dem Leben, das man geführt hat. Wenn man Gutes getan hat, wird man in einer höheren Lebensform wiedergeboren. Nehmen wir zum Beispiel an, du wärst eine Ratte. Wenn du als Ratte ein gutes Leben geführt hast, wirst du vielleicht als etwas Höheres wiedergeboren, zum Beispiel als Bär. Aber genauso gilt es für den Menschen: Wenn man ein schlechtes Leben geführt hat, ein Verbrecher war oder andere schlecht behandelt hat, käme man als niedrigere Lebensform wieder zurück. Zum Beispiel als Kakerlake. Keine angenehme Vorstellung, wenn man so darüber nachdenkt. Und das ist im Hinduismus der gesamte Kreislauf von Leben und Tod.

Dieses Verständnis bezieht sich auch auf den Menschen. Menschen, die etwa mit einer Behinderung geboren sind, also mit bestimmten Einschränkungen oder körperlichen Besonderheiten, werden leider oft schlecht behandelt. Denn nach diesem theologischen Verständnis heißt es dann: Dieser Mensch war in seinem früheren Leben jemand, der etwas Schlechtes getan hat. Das führt oft zu Unterdrückung und Ungerechtigkeit, weil solche Menschen nicht als gleichwertig angesehen werden, sondern ausgegrenzt werden. Aber wir wissen, dass das nicht der Fall ist, denn diese Menschen können nichts dafür. Sie haben bereits etwas, das sie im Leben bewältigen müssen.

Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es im Kastensystem eine Gruppe, die als „Unberührbare“ bezeichnet wird. Diese Menschen werden stark ausgegrenzt und benachteiligt. Die Gesellschaft pflegt keinen Umgang mit ihnen, und sie erhalten nicht dieselben Möglichkeiten. Stellen Sie sich vor, Sie werden in dieses System hineingeboren – Sie können ihm nicht entkommen. Es gibt die Vorstellung des Anthropomorphismus, also die Vermenschlichung des Göttlichen. Wenn man diese Götzen betrachtet, fällt besonders auf, dass sie vom Aussehen her menschliche Züge haben.

Diese Vorstellung bedeutet, dass Gott in die Welt hinabsteigt, entweder in menschlicher oder tierischer Gestalt, um eine Form von Gerechtigkeit herzustellen. Ein Beispiel dafür ist Ganesh. Er ist ein Gott mit einem menschlichen Körper, aber mit dem Kopf eines Elefanten. Dazu gibt es eine Geschichte. Nach dieser Erzählung geschah es, dass eines Tages zwei Götter heirateten. Und einer von ihnen, der Vater, musste anschließend eine Zeit lang in Abgeschiedenheit verbringen. Er wusste nicht, dass seine Frau schwanger war. Nach einigen Jahren, etwa nach einem Jahrzehnt, kehrte er nach Hause zurück. Als er versuchte, das Haus zu betreten, stand ihm sein Sohn im Weg, den er nicht kannte.

Der Junge beschützte das Haus und erkannte natürlich nicht den Mann, der sein Vater war und eintreten wollte. Es kam zu einem Kampf, und dann geschah es, dass dieser Gott dem Jungen den Kopf abschlug. Natürlich kam die Mutter nach draußen gelaufen und rief: „Was hast du getan? Das ist unser Sohn!“ Daraufhin versuchte der Gott, seinen Sohn wieder zu retten. Er suchte das nächstgelegene Tier, das zufällig ein Elefant war, und erweckte mit dessen Kopf seinen Sohn wieder zum Leben. Genau darin lag für mich eines der Probleme. Wenn man zum Beispiel Jake sieht, zieht er diesen Anzug an und kann dann mit den blauen Avataren sprechen.

Es ist fast so, als würde Gott in menschlicher Gestalt als Avatar erscheinen, herabsteigen, um Gerechtigkeit auszuüben. Diese Gedanken haben mir als Kind Kopfzerbrechen bereitet. All diese Vorstellungen und Lehren, die die Grundlage des Hinduismus bilden, ergaben für mich mit der Zeit einfach keinen Sinn mehr. Zum Beispiel die Vorstellung vieler Götter: Wer hat dann die Kontrolle? Wer ist der wichtigste Gott? Was macht einen Gott mächtiger oder wissender als einen anderen? Der zweite Punkt ist der Anthropomorphismus und die Vorstellung von Avataren, also dass Gott ein menschliches Wesen wird. Auch die Vorstellung, dass Gott Teil der Schöpfung sein kann.

Als ich darüber nachzudenken begann, kam mir der Gedanke: Ein Schreiner zum Beispiel, der ein Möbelstück herstellt, etwa einen Tisch – er ist derjenige, der ihn entwirft und erschafft. Er setzt ihn zusammen, aber er kann nicht selbst der Tisch werden. Denn das Wesen des Schreiners unterscheidet sich von dem Wesen des Tisches oder des Stuhls. Sie können also niemals selbst ein Möbelstück werden. Genauso ist es doch auch bei Gott: Gott ist der Schöpfer, der außerhalb der Schöpfung steht. Er hat alles erschaffen, wird aber nicht selbst Teil der Schöpfung. Wo sehen Sie den Unterschied, wenn Sie die hinduistischen Schriften mit dem Koran vergleichen?

Erstens: Wenn es um den Koran geht, ist die Botschaft, die darin enthalten ist, sehr klar. Die Botschaft ist sehr einfach und eindeutig. Sie lautet: Es gibt nur einen Gott, Er ist nicht Teil der Schöpfung, und Er ist der Schöpfer und Erhalter von allem. Er hat im Laufe der Menschheitsgeschichte mit uns durch Propheten und Offenbarungen kommuniziert. Um uns zu führen, uns zu zeigen, was wahr ist, und dass dieses Leben eine Prüfung ist, damit wir uns mit unserem Schöpfer verbinden, zu dem wir zurückkehren werden, und ein gutes Leben führen. So ist es auch bei demjenigen, der zum Beispiel ein Mobiltelefon herstellt, Man braucht eine Anleitung, um es richtig zu verstehen und optimal zu nutzen.

Genauso wie wir Menschen eine Anleitung benötigen, die von unserem Schöpfer kommt, um zu verstehen. So sehe ich auch den Koran: Er ist stimmig, klar und ergibt vollkommen Sinn. Darüber hinaus, wenn man die hinduistischen Schriften betrachtet, findet man auch viele gute Lehren und viele hohe Werte. Beim Koran wissen wir jedoch, dass er aus einer bestimmten Zeit stammt und dem geliebten Propheten Muhammad (FSMI) offenbart wurde. Wir wissen, dass die Offenbarung über 23 Jahre hinweg erfolgte und dass sie bewahrt wurde. Denn diese Tradition der Bewahrung beruht nicht hauptsächlich auf dem geschriebenen Text, sondern auf der mündlichen Überlieferung, die bis heute besteht.

Wir haben Millionen von Menschen, die den gesamten Koran auswendig gelernt haben. Und man kann sehen, wie sich das in der Praxis zeigt. Das bedeutet, dass er bewahrt wurde. Und Gott erwähnt dies auch im Koran: „Wir sind seine Bewahrer, wir werden ihn bewahren.“ Wenn es um die Veden oder die Upanishaden geht, sehen wir das nicht. Erstens kenne ich keinen einzigen Menschen, der diese Schriften auswendig gelernt hat. Geschweige denn andere Schriften dieser Art. Das ist ein Wunder. Das sind Zeichen.

Wie Sie bereits gesagt haben, wenn man bestimmte Aspekte des Korans betrachtet, und tiefer in seine vielfältigen Ebenen eintaucht – wie Hamza Tzortzis sagt – in seine mehrschichtigen, vielseitigen Bedeutungen und Zeichen, dann erkennt man: Alles ist ein Zeichen. Wenn Menschen sagen: „Ich versuche, Gott zu finden“ – Allah hat doch überall um uns herum Zeichen hinterlassen. Man muss nur hinschauen. Deshalb sage ich: Wenn man hinausgeht und die Botschaft des Islam weitergibt, ist das Beste, was man tun kann, jemandem einen Koran zu geben. Wenn diese Person aufrichtig ist, wird sie erkennen, dass dies das Wort Gottes ist. Stimmt es, dass Hindus Kühe verehren und kein Fleisch essen?

Und warum ist das so? Ja, im Hinduismus gilt die Kuh als eine Art religiöses Symbol. Der Grund dafür ist, dass man glaubt, die Kuh sei heilig, weil sie den Menschen versorgt und Milch liefert. Man isst ihr Fleisch nicht, weil sie als heilig angesehen wird. Daher wird kein Rindfleisch gegessen. Außerdem werden auch andere Dinge von der Kuh genutzt, zum Beispiel die Kuhfladen, also der Dung des Tieres, als Bau- und Brennmaterial. Man sieht eine Vielzahl von Nutzen in der Kuh. Daher hat sie diese hohe Stellung in deren Theologie bekommen. Man spricht sogar von der „Mutter Kuh“. Man kann verstehen, warum die Vorstellung der Mutter einen so hohen Stellenwert hat.

Bei einigen extremen Ausprägungen dieser Vorstellungen glaubt man, dass die Kuh eine Erscheinungsform Gottes ist. Und das sieht man auch. Sie vollziehen also gewissermaßen religiöse Rituale für Kühe. Wenn man also etwas gegen eine Kuh tun würde, würden sie das als etwas Verletzendes gegen sie selbst und ihre Gemeinschaft ansehen. Die meisten Hindus sind Vegetarier. Wenn man sich die strengen Lehren des Hinduismus ansieht, sind die meisten von ihnen Vegetarier. Aber manche Menschen essen Hähnchen oder Lamm, also ja, ich bin ohne Rindfleisch aufgewachsen.

Meine Mutter hat uns schon Hähnchen und auch Lamm gekauft, aber irgendwann entschied sie sich, religiöser zu werden, und deshalb durften wir dann kein Fleisch mehr essen. Aber ich erinnere mich, dass ich als Kind oft dagegen rebellierte und wir manchmal heimlich einen Cheeseburger essen gingen... Ich habe ihn also gegessen, ja, obwohl es gegen unsere Tradition verstieß. Zu Hause hätte ich das nie gemacht, es wäre äußerst beleidigend gewesen, man hatte kein Rindfleisch zu Hause. Aber wenn man es insgesamt betrachtet, ergibt es einfach keinen Sinn, denn letztendlich ist die Kuh ein Tier wie jedes andere Tier, das ja auch eine Schöpfung Gottes ist.

Ja, sie liefert viele wichtige Nährstoffe, aber das bedeutet nicht, dass sie in irgendeiner Weise heilig oder göttlich ist. Der Ganges als heiliger Fluss, hat der irgendeine Bedeutung oder möchten Sie etwas dazu sagen? Der Ganges gilt als ein gesegneter Fluss in Indien, zu dem die Menschen kommen und rituelle Handlungen vollziehen, um Segen zu erhalten. Ich weiß, dass meine Eltern und meine Familienmitglieder über den Ganges gesprochen haben, sie gingen dorthin und wuschen sich dort, es ist fast wie eine spirituelle Reinigung, indem man in dem Fluss badet. Sie bringen auch die Asche ihrer Verstorbenen dorthin.

Im Hinduismus ist es nämlich so, wenn jemand stirbt, habe ich ja bereits die Wiedergeburt erwähnt, aber anstatt die Toten zu begraben, glauben sie an die Feuerbestattung, also daran, dass der Körper verbrannt wird. Der Körper wird so lange verbrannt, bis nur noch Asche übrig ist, und diese Asche nimmt man dann und gibt sie in eine Urne, anschließend lässt man diese Asche in den Ganges fließen, denn im Grunde glauben sie daran, dass man dadurch wieder Teil der Schöpfung wird. Ist das eine wöchentliche Praxis für Hindus oder eher etwas Tägliches?

Die meisten Hindus, also die Mehrheit, praktizieren ihren Glauben so, dass sie zu Hause einen Bereich haben, der für die Verehrung vorgesehen ist, er wird Puja Ghar genannt (Gebetshaus), dort haben sie aufgestellte Götterfiguren, und es gibt eine tägliche Praxis, bei der sie die Götter verehren, sie bringen ihnen am Morgen etwas Essen als Opfergabe dar, damit sie es segnen. Im Islam machen wir ja auch ein Du'a (Bittgebet) auf diese Weise, aber Sie haben dieses Symbol bei Hindus wahrscheinlich schon gesehen, es ist ein Zeichen des Respekts, aber auch ein Zeichen der Verehrung, also machen sie diese Geste vor den Götterfiguren, wenn sie um etwas bitten.

Sie glauben also, dass diese Götterfiguren eine Erscheinung oder eine Darstellung Gottes sind, und manche Menschen glauben an eine besondere Kraft dieser Figuren. Und wieder ist es interessant, denn im Islam sieht man ja, dass es die Namen und Eigenschaften Allahs gibt, aber das sind die Namen und Eigenschaften eines einzigen Gottes. Es ist fast so, als hätten sie diese Eigenschaften genommen und daraus für jede einzelne einen Götzen geschaffen. Was würden Sie jemandem sagen, der behauptet: Ich finde Spiritualität, wenn ich den Hinduismus praktiziere, warum brauche ich also einen anderen Glauben?

Stellen Sie sich mal vor, wir wären Freunde, und auch die Menschen, die zuschauen, wir wären richtig gute Freunde geworden. Und stellen Sie sich vor, ich wäre ein reicher Milliardär. Und ich möchte Ihnen helfen. Ich möchte Ihnen ein Geschenk machen, sagen wir 10 Millionen Pfund. Wenn ich Ihnen dieses Geschenk von 10 Millionen Pfund geben würde, was machen Sie dann? Der Punkt ist doch: Sie sagen Danke. Immer wenn Ihnen jemand ein Geschenk macht. Wenn es also um unsere Existenz geht, um unser Verständnis dafür, dass die Segnungen, die wir haben, die Fähigkeit zu sehen, die Fähigkeit zu sprechen, die Fähigkeit, jeden einzelnen Moment zu erleben… Wir haben uns nicht selbst erschaffen.

Wir haben nicht entschieden, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht wir haben, all diese Dinge wurden uns als Geschenk gegeben. Spiritualität ist auch ein Teil davon. Zurück zu unserem Beispiel: Ich schenke Ihnen nun diese 10 Millionen Pfund, Aber anstatt mir zu danken, würden Sie Lionel Messi danken. Ja, er ist ein großartiger Fußballer. Aber er hat nichts mit meinem Geschenk an Sie zu tun. Und ich sehe Religion ein bisschen ähnlich. Es gibt all diese verschiedenen Religionen, all diese verschiedenen spirituellen Praktiken, und wir versuchen alle, dieses spirituelle Bedürfnis zu erfüllen, aber wir richten es an die falsche Stelle.

Wenn wir die Dinge untersuchen und sie aus theologischer Sicht betrachten, verstehen wir, dass es eine universelle Wahrheit geben muss. Sobald man sich mit der eigentlichen Wahrheit verbindet, mit dem Schöpfer, dem einen wahren Gott, dann füllt man diese spirituelle Leere, die man in sich trägt, aus. Wenn Sie die Möglichkeit hätten, zu allen Hindus auf der Welt zu sprechen, was würden Sie ihnen in wenigen Momenten sagen? Wir sind alle Menschen und genau wie ich früher folgt auch ihr den Traditionen eurer Familie, weil ihr diese nicht hinterfragt.

Aber wenn wir etwas tiefer gehen, müssen wir erkennen, dass es all diese verschiedenen Traditionen auf der ganzen Welt gibt, in den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Wenn ihr die Theologie dieser Religionen betrachtet, die viele gute Dinge lehren, können sie nicht gleichzeitig alle wahr sein. Man kann nicht gleichzeitig an mehrere Götter und an einen einzigen Gott glauben. Man kann nicht an einen Gott glauben, der außerhalb der Schöpfung steht und ewig ist, und gleichzeitig an einen der sich innerhalb und außerhalb der Schöpfung befindet Ich bin nicht hier, um euren Glauben infrage zu stellen.

Ich bin hier, um euch zum Nachdenken anzuregen, damit ihr zu einem Verständnis zu kommt, dass es eine universelle Wahrheit geben muss. Und ich sage euch aus meiner Sicht, dass ich glaube, dass der Islam wahr ist. Dass der Islam der Glaube an den einen wahren Gott ist, der ewig ist, der keine Eltern und keine Nachkommen hat, der aus sich selbst heraus besteht, der nicht Teil der Schöpfung ist, sondern außerhalb von ihr steht, der jenseits unserer Vorstellung ist, der kein Mensch ist und der die wahre Religion darstellt. Lest den Koran, schaut euch an, was darin steht, informiert euch über die Grundlagen des Islams und sprecht mit einem Muslim.

Wenn ihr glaubt, dass dies die Wahrheit ist, dann wird Gott euch zur Wahrheit führen. Hast du auch Schwierigkeiten damit, fünfmal am Tag regelmäßig zu beten? Oder möchtest du vielleicht lernen, den Koran auf Arabisch zu lesen und deinem Rabb (Herrn) näherzukommen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Wir haben gute Nachrichten für dich. Wir haben zwei völlig kostenlose und werbefreie Apps entwickelt, die dich auf diesem Weg unterstützen. Mit unserer Salah-App (Gebets-App) kannst du deine Gebete 40 Tage lang verfolgen und eine stärkere Gebetsroutine aufbauen. Und mit der Lamelif-App kannst du lernen, den Koran von Grund auf zu lesen, durch kurze, einfache und unterhaltsame Lektionen.

Schieb es nicht länger auf. Mach heute deinen ersten Schritt und lade dir die Apps über die Links in der Beschreibung herunter.
