# Vom Nacht-Leben zum Islam! - „Geld und Frauen, nichts hat mich glücklich gemacht!“ @Ibothepro

- Language: de
- Published: 2026-08-26
- Canonical: https://blog.towardseternity.com/de/blog/night-life-to-islam-money-girls-nothing-made-me-happy-at-ibothepro
- Source video: https://www.youtube.com/watch?v=kimFYxWNcaE
- Channel: Towards Eternity

This is the cleaned transcript of the source video. The speech is unaltered.

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Geld, Frauen und Alkohol, Macht. Früher hatte ich einen gottähnlichen Komplex und dachte immer, ich sei besser als andere. Ehrlich gesagt, dachte ich immer, dass mir nichts etwas anhaben kann. Ich dachte immer, ich hätte eine gewisse Bedeutung. Je älter ich wurde, desto höher wurde der Anspruch und desto mehr bekam ich. Ich hätte alles Geld der Welt haben können. Ich hätte zehn Frauen um mich herum haben können. Ich hätte einen großen Stapel Geld bei mir liegen haben können. Nichts hat mich glücklich gemacht. Ich hatte eine gescheiterte Beziehung. Sie wollte, dass ich aufhöre, in Clubs zu gehen und zu trinken und, du weißt schon... Aber ich bin weiter dahin gegangen. Sehr egoistisch!

Sie verließ mich. Ich habe meinen Sohn verloren. Mein Vater ist gestorben. Ich habe meinen Vater verloren. Ich habe alles verloren. Ich sagte: „Der Film Avengers 2 kommt nächste Woche raus." Wir beide mögen Marvel. Er liebte Marvel. Ich habe das Gefühl, er wusste, dass er bald sterben würde. mein Leben hat sich plötzlich verändert. Erst war ich mit meinem Vater zusammen, dann machte ich das alles durch. Am Ende wurde ich obdachlos. Ich habe sogar Diebstahl begangen. Kein Ausweis, kein Job. Ich kam einfach nicht weiter. Also, ich war obdachlos in der Nähe von Birmingham. Ich hatte nur einen Rollkragenpullover an und habe mir den Kragen über den Kopf gezogen. Es ist Winter. Ich friere.

Ich habe es geschafft, den Rollkragenpullover über meinen ganzen Körper zu ziehen und ich zittere vor Kälte, Alter. Ein Mann namens Mohsin kam auf mich zu und sah mich auf dem Boden liegen. Er fragte: „Was ist los?". Und ich sagte: „Bruder, bitte lass mich einfach in Ruhe." Er sagte: „Komm, du kannst bei mir wohnen." Und ich fragte: „Aber warum?" Und er sagte: „Für Allah. Allah". Und er sagte: Für Allah. Allah. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass mir jemand aus tiefstem Herzen helfen wollte, weil er nur das Beste für mich wollte. Warum gerade ich? Das hat mich sehr glücklich gemacht. Assalamun alaikum (Friede und Segen Gottes auf dir) Bruder Ibrahim.

Wir von Towards Eternity sind sehr froh, dich bei uns zu haben. Ich möchte mit der Frage beginnen, wer Ibrahim Fatih ist. Kannst du uns kurz etwas über dein Leben erzählen? Waalaikumassalam wa rahmatullahi wa barakatuh. Mein Name ist Ibrahim Fatih, früher bekannt als Joseph Johnson. Ich wurde als Christ im Nordwesten Englands in Blackpool geboren. Als ich aufwuchs, geriet ich immer in Schwierigkeiten. Ich wurde aus der High-School geworfen. Ich war nie auf dem College. Ich habe getrunken, gefeiert, geraucht und Drogen genommen. Ich war sehr, sehr fehlgeleitet, ziemlich verloren.

Im Jahr 2018 kehrte ich zum Islam zurück und wurde generell ein besserer Mensch, ein besserer Vater, eine bessere Person. Und alhamdulillah, so hat alles angefangen. Und wie war dein Leben in Bezug auf den Glauben? Woran hast du geglaubt? Als ich ein Kind war? Ich war ein Christ. Ich wurde getauft, hatte die heilige Kommunion und meine Konfirmation und habe an Gott geglaubt. Schon als Kind habe ich immer an Gott geglaubt. Ich war nie gottesfürchtig, als ich ein Christ war, aber ich glaubte an Gott. Ich glaubte an die Propheten. Aber als ich aufwuchs, habe ich nie geglaubt, dass Jesus ein Messias ist. Selbst in der Schule hatte ich Zweifel. Sogar in der High-School.

Es ging also zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Die Dinge, die für mich im Christentum keinen Sinn machten, waren, dass Jesus ein Gott sein sollte. Daran habe ich nicht geglaubt. Als ich ein Kind war, habe ich praktiziert. Ja, wir gingen am Sonntag in die Kirche. Christen gehen also nur am Sonntag in die Kirche und zwar für sich selbst, in die Sonntagsmesse. Und du weißt, du gehst hin und gehst wieder nach Hause. Du weißt, dass es im Christentum nicht viel Disziplin gibt. Du betest einmal in der Woche und gehst dann zurück nach Hause. Die meisten Menschen begehen Sünden und kehren dann am Wochenende zurück in die Kirche, also am Sonntag.

Die meisten glauben, dass Er dir alles vergibt, egal, was du tust und du in den Himmel kommst. Das ist sehr... Wie war deine Teenagerzeit? Die Teenagerjahre waren für mich ziemlich hart, weil ich als Kind dachte, dass mich diese Dinge glücklich machen würden. Ausgehen, Feiern, Trinken, Mädchen. Als ich 18 Jahre alt wurde, war ich total auf Geld, Frauen, Alkohol und Macht aus. Ich hatte einen geradezu gottähnlichen Komplex, und dachte, ich sei besser als andere. Ehrlich gesagt, dachte ich immer, dass mir nichts etwas anhaben kann. Ich dachte immer, ich hätte eine gewisse Bedeutung. Und das war sehr, sehr falsch. Ich habe wirklich denjenigen gehasst, der ich war.

Ich dachte immer, diese Dinge würden mich glücklich machen, weil ich nicht glücklich sein konnte. Nichts auf dieser Welt machte mich glücklich. Ich war nie glücklich. Ich hätte alles Geld der Welt haben können. Ich hätte zehn Frauen um mich herum haben können. Ich hätte einen großen Haufen Geld bei mir haben können. Ich wäre nicht glücklich gewesen. Nichts hat mich glücklich gemacht. Nichts hat mich glücklich gemacht, egal, was ich getan habe. Je älter ich wurde, desto höher wurde der Anspruch und je mehr ich hatte, desto weniger glücklich war ich. Es war also noch schlimmer, weil ich dachte, wenn mich das nicht glücklich macht, wird mich nichts glücklich machen. Ich war einfach unglücklich.

Ich war absolut unglücklich. Ich war fehlgeleitet, ich hatte keine Orientierung. Nachts habe ich mich fast zu Tode gesoffen, niemand war wirklich für mich da, wenn es mir schlecht ging und niemand war als echter Freund für mich da. Sie wollten mich nur auf ihr Niveau runterziehen. Wir gehen alle zusammen unter. Was ich früher für Freundschaft hielt, war gar keine Freundschaft. Das weiß ich jetzt. Ich habe einen Sohn. Ich habe eine gescheiterte Beziehung. Sie wollte, dass ich aufhöre, in die Clubs zu gehen, zu trinken und, naja, trotzdem bin ich weiterhin dahin gegangen. Sehr egoistisch. Sie verließ mich. Ich habe meinen Sohn verloren. Mein Vater ist verstorben.

Ich habe meinen Vater verloren. Ich habe alles verloren. Weißt du, mein Vater hat mich glücklich gemacht. Mein Sohn hat mich glücklich gemacht. Und ich dachte immer, dass all diese materialistischen Dinge mich glücklich machen würden. Kannst du uns die Momente schildern, in denen du deinen Vater verloren hast? Wie ist das passiert? Kannst du uns die Momente schildern, in denen du deinen Vater verloren hast? Wie ist das passiert? Also, mein Vater ist gestorben, als ich 20 Jahre alt war. Er starb ganz plötzlich. Er war mein bester Freund. Ich war zu der Zeit bei meiner damaligen Freundin, und ...

Ja, ich war bei meiner Freundin zu Hause und mein Sohn war ungefähr zwei Monate alt und mein Vater war in seinem Haus. Meine Schwester wohnte dort. Sie rief mich an und sagte, dass mein Vater zusammengebrochen sei. Er hatte einen Schlaganfall erlitten. Die Hälfte seines Gesichts war gelähmt. Die Hälfte seines Gesichts hing also herunter. Und sie machte sich wirklich große Sorgen. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Mein Vater war ständig im Krankenhaus, rein und raus. Er hatte Diabetes und passte nicht immer auf sich auf. Er vergaß manchmal seine Injektionen. Ich dachte mir nichts dabei. Ich bin zu ihm ins Krankenhaus gefahren. Er ist ins Krankenhaus gegangen.

Sie hatten ihm ein Betäubungsmittel gespritzt, um ihn in ein künstliches Koma zu versetzen. Ich weiß noch, wie er da lag… Alle Schwestern und Brüder kamen auch. Wir sind viele Geschwister, es gibt sechs von uns. Dann brachte der Arzt uns in einen Raum und sagte nur: „Ich weiß nicht, wie ich es euch das sagen soll. Meine Mutter ist an der gleichen Sache gestorben." Und ich sagte: „Wovon sprechen Sie denn?" Mein Vater hatte eine Hirnblutung. Ich weiß noch, dass wir alle sofort geweint haben. Ich brauchte eine Weile, um zu verarbeiten, was passiert war. Weißt du, er lag auf dem Krankenhausbett. Und ich erinnere mich, dass in dieser Nacht alle meine Schwestern…

am nächsten Tag arbeiten mussten und nach Hause gegangen waren, weil sie Kinder hatten. Und ich bin ganz alleine im Krankenhaus geblieben. Stell dir vor, nur noch ich war da. Und ich lief die ganze Nacht im Krankenhaus herum. Ich blieb auch im Bett bei ihm und ich sah ihn zum letzten Mal an. Und manchmal bereue ich das, weil ich nicht bei ihm geblieben bin. Manchmal, wenn ich zurückblicke, habe ich Bilder von seinem Gesicht vor meinem inneren Auge. Ich dachte also, dass ich etwas Gutes tue, wenn ich die ganze Nacht bei ihm bleibe und… Aber ich glaube, ich habe mich selbst gequält. Diese 24 Stunden fühlten sich wie ein Jahr an. Er starb dann am nächsten Morgen. Er hatte einen Herzstillstand.

Er war bei Bewusstsein? Nein, das letzte Mal, als ich ihn bei Bewusstsein erlebt habe, rief er mich zwei Wochen vor alldem an und sagte: „Ich liebe dich, weißt du das?" Und ich sagte, "Ja ja". Er sagte: „Ich möchte nur, dass du weißt, dass ich dich so sehr liebe." Ich fragte: „Wovon sprichst du?" Und er sagte: „Ich bin stolz auf dich." Weißt du, ich bin stolz auf meinen Enkel." Darauf sagte ich: "Mach mal halblang. Was laberst du da?" Ich wechselte das Thema: "Der Film Avengers 2 kommt nächste Woche raus." Wir mögen Marvel. Er liebte Marvel. Ich habe das Gefühl, dass er wusste, dass er sterben würde. Und er hat es mir auch gesagt. Ja, er hat mir gesagt, dass er sterben würde.

Ohne irgendwelche Symptome oder Anzeichen. Er hat es gespürt. Er spürte es. Ich glaube, er war vielleicht schon ein paar Wochen vorher beim Arzt und wusste es, er wollte es uns nur nicht sagen. Ich war nicht bereit. Ich war nicht auf die Welt vorbereitet. Als er von uns ging, war ich nicht... in der Realität war ich 20, doch ich fühlte mich immer noch wie 16. Nachdem er weg war, hatte ich wirklich zu kämpfen. Ich wusste nicht, wie ich leben sollte. Ich wusste nicht, wie ich die Hypothek oder die Miete bezahlen sollte. Deshalb ging ich mit meinen Freunden aus, geriet in Schwierigkeiten und tat andere Dinge. Am Ende wurde ich obdachlos. Und ich habe Diebstahl begangen.

Nicht von Einzelgeschäften oder Personen… Ich wusste nicht, wie ich leben sollte. Ich wusste nicht, wie ich die Hypothek oder die Miete bezahlen sollte. Deshalb ging ich mit meinen Freunden aus, geriet in Schwierigkeiten und tat andere Dinge. Am Ende wurde ich obdachlos. Und ich habe Diebstahl begangen. Nicht von Einzelgeschäften oder Personen… Aber ich ging in Läden wie Harrods oder so etwas in der Art, wo es niemanden etwas angeht, nur einen Millionär. Ich hatte damals keinen Pass, kein Bankkonto, und ich hatte keinen Ausweis in meinem eigenen Land.

Ich steckte also im System fest, hatte keinen Ausweis, keinen Job Ich konnte mich nicht weiterentwickeln und ich hatte kein Geld, um ein Bankkonto zu eröffnen. Ich hatte damals kein Konto, um Geld zu bekommen, also musste ich Dinge tun, die ich nicht tun wollte. Dann steckten sie mich in ein Wohnheim, wo sie Leute unterbringen, die keinen Platz zum Leben haben oder aus dem Gefängnis kommen. Aber ich erinnere mich, dass sie mich in William Booth in Hull City untergebracht haben Warum musstest du dein Haus verlassen? Hattest du nicht ein Haus? Weil es eine Hypothek war. Das Haus war mit einer Hypothek belastet und es wurde verkauft. Und als er starb, hatte ich Schulden.

Wır hatten am Ende tatsächlich 5000£ Schulden. Wir alle. Mein Vater hier und da Schulden Also mussten wir sie begleichen. Dein Haus wurde also verkauft. - Es wurde innerhalb einer Woche verkauft. Und dann wurdest du obdachlos? Als ganze Familie? Ja. Meine Familienmitglieder, sie haben alle ihr eigenes Zuhause. Ich wohnte bei meinem Vater, und meine Geschwister hatten Partner und Kinder und, naja, es war mein Ego, falscher Stolz. Ich werde mich niemandem aufzwingen. Ich wollte mich nicht bei meinen Schwestern einladen, also habe ich einfach versucht, mir selbst zu helfen. Am Ende haben sie mich in Willie Booth gesteckt.

Das ist ein übler Ort, dann wurde ich einfach von Herberge zu Herberge weitergereicht. Und da ging es mit mir bergab, weil ich anfing, Zeit mit den falschen Personen zu verbringen, verstehst du? Mein Leben änderte sich plötzlich vom behüteten Leben mit meinem Vater, zum Leben in der Herberge. Irgendwann fing ich dann an, in Clubs zu gehen, weil ich da einfach nur raus wollte, und ein Bankkonto und einen Ausweis zu bekommen, was ich auch tat. Früher habe ich nicht einmal wirklich getrunken. Als mein Vater starb, fing ich an, viel zu trinken, weil ich es satt hatte, traurig zu sein, weil es so wehtat und es immer schlimmer wurde. Dann kamen auch noch andere Dinge hinzu.

Ich fing an zu feiern und andere Dinge zu tun und in den Club zu gehen. Das ist es, was ich meine. Ich fing an, weißt du, ich sage es nicht gerne, aber ich meine, ich fing an, andere Dinge zu tun als nur zu trinken. Hast du jemals auf der Straße geschlafen? Wie war diese Erfahrung? Das ist alles, was ich sagen werde. Nicht schön, Mann. Nicht schön. Also, Blackpool ist meine Heimatstadt. Ich komme aus Cleveleys und dort gibt es keine Herbergen für Obdachlose, weil es eine sehr schöne Gegend ist. Also war ich richtig obdachlos. Und dann wollte meine Stadtregierung, mein Bürgeramt, mir nicht helfen und mir keine Unterkunft zur Verfügung stellen. Also bin ich nach Birmingham gezogen.

In Birmingham war es noch schlimmer. Ich ging zum Willie Booth in Birmingham, die Herberge, und zum Washington Court. In Birmingham ist es eine ganz andere Nummer. Du weißt schon, die großen Macker und die Jungs dort, von denen einige nicht sehr nett sind. Ich musste aus dieser Herberge raus. Ich habe vor McDonald's übernachtet. Ich will einfach nicht mit solchen Personen zusammen sein… Ich war schon mal mit solchen Leuten zusammen. Das ist Vergangenheit. Ich mache das nicht mehr und ich will mir selbst helfen. Ich bin also obdachlos in der Nähe von Birmingham. Ich hatte nur einen Rollkragenpullover an, und habe mir den Kragen über den Kopf gezogen. Es ist Winter. Ich friere.

Ich habe es geschafft, den Rollkragenpullover über meinen ganzen Körper zu ziehen und ich zittere, Alter. Ich habe meinen Kopf auf Beton gelegt und morgens tat mir der untere Teil der Wirbelsäule weh. Es war wirklich schmerzhaft. Eines Tages stand ich vor McDonald's im Bullring-Einkaufszentrum in Birmingham. Ein Mann namens Mohsin kam auf mich zu und sprach mich an. Er war ein pakistanischer Muslim, und als er mich auf dem Boden liegen sah, sagte er: „Was ist los?" Und ich antwortete: „Bruder, bitte lass mich einfach in Ruhe." Ich sagte: "Lass mich in Ruhe". Verstehst du? Und er sagte: "Nein, nein, nein". Er sagte: „Du solltest nicht hier sein." Er sah mich an.

Er sagte: „Was machst du da?" Und dann erzählte ich ihm die Geschichte über meinen Vater und das Haus und alhamdulillah (Gelobt sei Gott) sagte er: „Komm, du kannst bei mir wohnen." Und ich sagte: „Ich kenne dich doch gar nicht." Er sagte: „Du kannst in einem Haus wohnen. Ich habe da ein Haus für dich. Wir helfen vielen Obdachlosen.“ Es gibt ein Haus, in dem sie in jedem Zimmer einen Bedürftigen unterbringen. Es gab ein leeres Zimmer, in dem niemand wohnte und er ließ mich darin wohnen. Und ich sagte: „Aber warum?" Und er sagte: „Für Allah. Allah". Und als er das sagte, musste ich lächeln.

Damals verstand ich das nicht, denn die Leute, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, taten nie etwas, ohne etwas dafür zu bekommen. Weißt du, es war einfach sehr, sehr nett. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass mir jemand aus tiefstem Herzen helfen wollte, weil er nur das Beste für mich wollte. Was ist dann passiert, dass du weitere Schritte zum Islam gemacht hast? Ich wusste also nicht viel über den Islam. Ich der Schule habe ich etwas über Konstantinopel gelernt. Mein Bruder Mohsin hat den Islam etwa einen Monat lang nicht erwähnt, als ich dort war. Manche sagen, dass ich “gegroomt” wurde, was bedeutet, dass ich unter Druck gesetzt und manipuliert wurde, dem Islam beizutreten.

Oder manche Leute denken, dass ich im Gefängnis war. Weißt du, das ist ganz falsch. Aber die Bruderschaft hat mich einfach aufgefangen und mich wieder aufgebaut. Und sie haben mich als Mensch aufgebaut. Es ging nicht um etwas über den Koran. Sie haben ihn nicht einmal erwähnt, ich schwöre. Wallahi sie haben ihn nicht ein einziges Mal erwähnt. Sie bauten mich einfach wieder auf, brachten mich zurück ins Fitnessstudio… Und vor dieser Zeit auf der Straße war ich immer geistig sehr stark gewesen. Aber die Zeit auf der Straße hat mich kaputt gemacht. Mich also ins Fitnessstudio zu bringen hat mein Selbstvertrauen gestärkt. Und dann fingen die Brüder an, mich langsam in Birmingham auszuführen.

Ich ging durch Hodge Hill, in Handsworth und all die Brüder kannten mich, obwohl ich noch nicht einmal Muslim war. Und sie nennen mich Bruder und umarmen mich. Es ist, als hätte ich eine Familie und mashaallah (wie Gott will), es war erstaunlich, es war wunderschön. Mein ganzes Leben lang wollte ich einfach nur umarmt werden, weißt du? Dann habe ich das im Islam gefunden und die Brüderlichkeit hat mich wirklich zum Islam hingezogen. Ich habe noch nie so viel Brüderlichkeit gespürt, wie hier in der muslimischen Gemeinschaft. Ich habe nie einem meiner Freunde vertraut. Meine Freunde haben immer versucht, mich auszutricksen. Versteh mich nicht falsch, nicht alle Muslime sind perfekt.

Aber die Mehrheit ist so, die Gottesfürchtigen. Wir fingen an, über Religion zu reden und ich liebe Debatten, religiöse und philosophische. Ich liebe es, Debatten über Weltanschauungen zu führen, was auch immer es sein mag. Wir reden also über das Christentum. Wir sprechen über Religion. Es ist, als hätten wir unsere eigene kleine Philosophenrunde. Mir wurde empfohlen, Ali Dawah, und Hamza’s Deen, Mohammed Hijab anzuschauen. Ich versuche ihnen klar zu machen, warum die Bibel authentisch ist, aber ich finde keine Argumente. Und, weißt du, alhamdulillah. Ich kann nichts dazu sagen. Du hast versucht, die Bibel zu verteidigen?

Ich habe nicht wirklich versucht, sie zu verteidigen, aber sie haben versucht, mir den Koran nahe zu bringen. Damals habe ich versucht, meine Position irgendwie zu verteidigen, weil ich damals noch Christ war, aber ich hatte keine Argumente. Ich konnte mich mit allem identifizieren, was sie sagten. Bevor ich zum Islam kam, wusste ich nicht, dass wir an denselben Gott glauben. Ich wusste nicht, dass wir an dieselben Propheten glauben. Wirklich, ich dachte, sie würden an etwas anderes glauben. Und als ich anfing, der Dawah (Einladung zum Islam) zu folgen, begann alles für mich Sinn zu machen. Und weißt du, mashaallah.

Es war so ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir an dieselben Propheten glauben. Ich war sehr überrascht und schockiert und fragte mich, wie das mein ganzes Leben lang vor mir geheim gehalten werden konnte. Wie kann ich das nicht wissen? Ich wurde mein ganzes Leben lang belogen. Wallahi ich wurde mein ganzes Leben lang durch soziale Medien und Propaganda und durch das, was andere Leute sagen, belogen. Ich war sehr unwissend und sehr fehlgeleitet, und habe angefangen, mir meine eigene Meinung zu bilden. Ich habe die Wahrheit im Koran gefunden, aus dem einzigen Grund, einem einzigen Grund.

Hier habe ich die Wahrheit im Koran gefunden und konnte sagen: „Das ist authentisch, das ist die Wahrheit." Ein “Hafiz” lernt den Koran auswendig. Wenn jemand versucht, den Koran zu verändern, wird ein Muslim das merken. Wenn du einen Christen bittest, Seiten aus der Bibel zu rezitieren wirst du schnell merken, dass er es nicht kann. Die Liebe und die Leidenschaft, die wahren Beschützer des Wortes Gottes, kommen also von den Hafiz und für mich persönlich waren es die Hafiz, die mir bewiesen haben, dass diese Menschen viel Liebe für dieses Wort, dieses Buch haben. Sie lernen es auswendig und widmen ihm ihr Leben, verstehst du? Und für mich bedeutete das eine große, große Authentizität.

Ich traf nach und nach andere Brüder und begleitete sie bei der Dawah, und dann begann ich in die Masjid (Moschee) zu gehen und beten zu lernen. Das war alles, bevor ich Muslim wurde. Ich wollte Erfahrungen sammeln und sehen, wie es ist, ich war interessiert. Du musst kein Muslim sein, um in eine Moschee zu gehen. Jeder ist willkommen. Du kannst ein Christ sein. Jeder darf rein, es ist in Ordnung. Alhamdulillah. Ich wollte es einfach mal sehen. Ich war sehr nervös, als ich das erste Mal in die Masjid ging. Ich hatte Angst. Ich war nervös, weil ich befürchtete, dass sie mich nicht akzeptieren werden.

Als ich hineinging, kamen die Leute und umarmten mich, küssten meinen Kopf und umarmten mich einfach. Sie sagten, „Salaam". Hattest du Bedenken wegen deines Aussehens, dass sie... Ich hatte zuerst Bedenken wegen der Tattoos, weil ich gehört hatte, dass Tattoos im Islam nicht erlaubt sind. Ich fragte mich, wie ich damit als Muslim akzeptiert werden sollte. Das wird wohl schwer für mich werden. Ich dachte, dass die Muslime es mir schwer machen würden, aber das stimmte überhaupt nicht. Sie sagen sofort "al-Ghafur, ar-Rahim". Allah ist der Vergebungsvollste. Es spielt keine Rolle, was du vorher getan hast. Wenn du zum Islam zurückkehrst, bist du wie ein neugeborenes Baby.

Du bist wie neugeboren, ein unbeschriebenes Blatt, alle Sünden sind dir vergeben. Ich habe viele Männer getroffen, die früher mit Drogen gedealt haben, Kriminelle waren oder gemordet haben und sie haben es bereut und kehrten zu Gott zurück. Sie waren geborene Muslime und wallahi diese Jungs waren so warmherzig mir gegenüber. Ich war sehr wissbegierig. Ich hörte ihnen mit großer Aufmerksamkeit zu. In England kommen wir alle aus ähnlichen Verhältnissen, zumindest viele von uns. Diese Männer haben ihr Leben durch den Islam reformiert, das hat mich auch angesprochen. Ich habe schon so oft gesehen wie Menschen eine Rehabilitationsmaßnahme oder psychologische Beratung durchgemacht haben.

Ich habe gesehen, wie Menschen diese Formen der Rehabilitation ausprobiert haben, egal ob es um die psychische Gesundheit, Drogen oder Sucht ging, nichts davon hat funktioniert. Meine persönliche Erfahrung ist, dass der Islam die einzige bewährte Form der Rehabilitation ist, um einen Menschen zu verändern, ihn aus einem Loch herauszuholen. Ihn aufrichtig von Herzen zu verändern. Das Herz einfach mit Liebe zu füllen. Und wallahi, alhamdulillah. Und das hatte ich noch nie gesehen. Und diese Brüder, mashaallah. Mashaallah. Das hatte ich noch nie gesehen. Das hat mich sehr beeindruckt. Zu dieser Zeit schaute ich Videos von Doktor Zakir Naik. Ich trage meine Kappe und habe das Gewand an.

Ich bin noch nicht einmal ein Muslim geworden. Ich hörte Maula Ya Salli Wa Sallim. Du weißt schon, ich höre mir alles an, Alhamdulillah. Und ich sagte: „Mohsin.“ Er hatte einen Sohn, Zakaria. Ich sagte "ich möchte das Glaubensbekenntnis ablegen, ich möchte Muslim werden." Und dann hast du dich entschieden, das Glaubensbekenntnis abzulegen und dann…? Ich lag mein Glaubensbekenntnis ab und ging… Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen. Ich ging in die Green Lane Masjid in Birmingham. Ich wählte Mohsins Sohn aus, um mir das Glaubensbekenntnis entgegenzunehmen, weil er mich wie einen Bruder und wie seinen Schützling liebte.

Er bringt mir alles bei, was sein Vater ihm beigebracht hat. Er lehrt mich über den Islam und den Koran. Und ich liebe ihn von Herzen. Er ist ein Teil meines Deens (Glaubens). Also ging ich da rein und ich schwöre bei Gott, wallahi... Als ich in der christlichen Kirche war und mein Vater starb, versuchte ich, nachdem ich all diese schlimmen Dinge getan hatte, versuchte ich Reue zu zeigen und zu sagen: „Oh, Gott, hilf mir, bring mich in eine Situation, aus der ich herauskommen und etwas Gutes tun kann." Und ich habe versucht, es zu bereuen und zu beichten. Ich war schon einmal zur Beichte gegangen, und hatte meine Beichte einem Mann in einer Kiste neben mir erzählt.

Und ich dachte: “Das ist nicht richtig. Das ist nicht richtig.” Ich hatte nicht das Gefühl, dass Gott mir vergibt. Ich habe Gott nicht gespürt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Gott meine Gebete erhört hat. Aber als ich mein Glaubensbekenntnis ablegte… Ashhadu anla ilaha illallah, wa ashhadu anna muhammad arrasulullah …fühlte ich mich vergeben. Ich fühlte innere Ruhe. Als ich das tat, fühlte ich mich wie neugeboren. Ich freute mich wie ein neugeborenes Baby. Mashaallah, mashaallah. Ich fühlte so viel Liebe. Alle Brüder kamen, um mich zu umarmen. Aber vor allem fühlte ich mich wirklich vergeben. Und das ist es, wonach ich gesucht hatte.

Ich fühlte mich so vergeben, dass ich einen Neuanfang machen konnte, bei dem mich meine Vergangenheit nicht einholt und mich quält. Du weißt, was ich meine. Denn alhamdulillah, Allah ist der Vergebende, der Barmherzige. Wie hat deine Familie und dein Umfeld auf deine Konversion reagiert? Zuerst rief mich meine Mutter an. Danach rief mich meine Schwester an. Sie dachten, ich würde ein Terrorist werden. Sie hat es nicht verstanden und war zunächst nicht sehr hilfreich. Nicht auf eine negative Art und Weise. Meine Schwester auch. Aber jetzt sind sie alle, wallahi… Sie unterstützen mich alle und meine Mutter sagt, wie stolz sie auf mich ist und mashaallah, das ist alles, was ich je gewollt habe.

Du weißt nicht, wie schön es ist, wenn deine Mutter sagt, dass sie stolz auf dich ist und deine Familie bei dir zusammen sein will. Alhamdulillah, durch den Islam und den Koran, habe ich meine Familie zurück und meine Familie liebt mich. Wie reagieren die Leute auf deine Tattoos nachdem du Muslim geworden bist? Da gibt es gemischte Meinungen. Viele Leute nehmen mich gut an und sagen: “al-Ghafur, ar-Rahim”. Sie haben ein gutes Verständnis für den Koran und die Eigenschaften Allahs. Al-Hakim ist der Richter. Niemand kann urteilen. Aber manchmal, wenn ich zur Umrah (kleine Pilgerfahrt nach Mekka) gehe, kommen manche ältere Tanten... Und ich sage, „Tante, es tut mir leid.

Astaghfirullah." Manche Tanten und Onkel machen das, aber wenn ich ihnen sage, dass ich ein Revertit bin, sagen sie: „Mashaallah, mashaallah, Jazak Allah khayr (Möge Allah dich belohnen).“ Ich sagte: „Das solltest du aber nicht nur machen, weil ich zum Islam konvertiert bin. Es ist dasselbe wie wenn ein geborener Muslim mal einen Fehler gemacht hat. „Komm schon", sage ich dann. "Al-Hakim." War es schwer für dich deine alten schlechten Gewohnheiten aufzugeben, nachdem du Muslim geworden bist? Findest du, dass jemand, der Muslim werden will, das nur tun sollte, wenn er oder sie bereit wäre, alles Schlechte in seinem Leben aufzugeben?

Wenn du also beispielsweise zum Islam zurückkehrst oder früher ein nicht praktizierender Muslim warst, und mit dem Gedanken spielst, zum Glauben zurückzukehren, dann mach es in kleinen Schritten. Mach dir keinen Kopf. Du wirst alles mit der Zeit lernen. Du weißt, dass du für deinen Versuch doppelt belohnt wirst. Also ja, 100%. Für mich persönlich war es eine große, große Lebensstiländerung. Es hat ein paar Jahre gedauert. Es hat ein paar Jahre gedauert, sich daran zu gewöhnen, Dinge nach der Sunnah zu tun. Musik zum Beispiel. Es gibt eine Menge kleiner Dinge. Es sind viele Kleinigkeiten, okay? Aber sei nicht zu hart zu dir selbst. Mach es einfach mit einer guten Absicht.

Und nach und nach, Stück für Stück, wirst du es schaffen. Es gibt verschiedene Stufen von Mu’min, einem Gläubigen. Es kommt also darauf an, wo man hin möchte. Jeder hat einen Rang. Jeder. Es kann einfach sein. Es kann einfach sein. Man kann fünfmal am Tag beten und sein Ding machen, und alhamdulillah kannst du sagen: „Oh, ich habe viele gute Taten vollbracht.” InshaAllah (wenn Allah will) werde ich zu Jannah (ins Paradies) gehen." Einer meiner Freunde sagte mir, dass keiner von uns aufgrund von guten Taten sondern einzig und allein durch Allahs Barmherzigkeit ins Paradies gelangt.

Je mehr wir unsere Liebe für unseren Propheten Muhammad (Friede auf ihm) pflegen, desto bessere Menschen werden wir mit der Zeit. Alles, was ich sagen will: Auch wenn du Tattoos hast, der Islam ist für alle da. Er ist für alle Menschen, die ihn brauchen. Es spielt keine Rolle, woher du kommst, und was du in der Vergangenheit getan hast. Auch wenn du trinkst, etwas tust…. Bete und sage Astaghfirullah. Und mit der Zeit, wenn du wirklich das Paradies, das Jenseits, wirst gute Gewohnheiten entwickeln. Der Islam ist kein Witz. Wenn wir also beten und den Koran lesen und verstehen lernen, entwickeln wir eine tiefere Liebe für den Islam und wollen es für Allah machen.

Also mach dir keine Sorgen, auch wenn man trinkt, ich bin mir sicher, dass Allah uns langsam führen wird inshaallah. Hast du jemals ein außergewöhnliches Ereignis erlebt, bei dem du das Gefühl hattest, dass du eine besondere Verbindung zu Allah hast? Eines der außergewöhnlichsten Ereignisse war, dass ich mich letztes Jahr sehr, sehr allein gefühlt habe. Ich war in Hull City. Ich war nach Hull gezogen, und ich begann, in die Moschee in Hull zu gehen. Dann habe ich ein TikTok-Video gemacht, vor ca. einem Jahr oder vielleicht 9 Monaten, in welchem ich nur sage “Ich bin Muslim”. Ich erinnere mich, dass ich aufwachte und 100.000 Follower auf TikTok hatte, und das Video ging viral.

Meine Welt öffnete sich mit so viel Liebe von der Ummah (muslimische Gemeinschaft), und ich hatte immer noch Angst, dass die Leute mich nicht akzeptieren würden. Und ich wollte auch versuchen... Ich war sehr engagiert in Bezug auf den Islam. Ich wollte versuchen, auch anderen Menschen zu zeigen dass der Islam friedlich ist. Seit ich online bin, haben mir Tausende von Menschen wegen der Tattoos Du’a (Bittgebete) für mich gemacht und das hat mir einfach mehr Kraft und Trost gegeben. Seitdem haben mir mehr als tausend Menschen geschrieben, dass sie das Glaubensbekenntnis abgelegt haben, weil ich die Videos gemacht und ihnen gezeigt habe, dass der Islam friedlich ist.

Es live und direkt zu sehen, hat ihnen geholfen. Es hat ihnen Kraft gegeben. Seit ich das erste Video gedreht habe, haben mir über tausend Leute geschrieben. Diese Leute sind alle entweder Nicht-Muslime, oder neue Muslime, die das Glaubensbekenntnis gerade abgelegt haben oder Leute, die den Koran gekauft haben und jetzt den Islam studieren. Viele wollten, dass ich sie anleite, also habe ich sie zu diversen Konversions-Plattformen geführt. Ich möchte, dass Allah sie rettet und wenn ich dabei eine Rolle spielen kann, um für sie da zu sein, dann bin ich da inshaallah. Du warst schon oft bei der Umrah, aber als du das erste Mal dort warst, was hat dich, am meisten berührt und warum?

Als ich in die Masjid Al-Haram ging. So viele Menschen auf einem Fleck, alle Ethnien, alle Farben, jedes einzelne Land. Ich wusste, dass dies die Antwort war. Die Menschen waren wegen der Pilgerfahrt hier, für Allah. Nicht wie im Vatikan. Die Menschen sind dort, um den Papst zu sehen oder ... Aber sie sind für Gott da. Das sind wahre fromme Gläubige. Und es war ein Heilmittel, eine Antwort auf den Rassismus. Das ist der Weltfrieden. Und das war der große Moment für mich. Der Islam ist ein Heilmittel für alles. Er ist eine Antwort auf jedes Problem. Er ist ein Leitfaden für das Leben. Es ist eine Lebensweise. Ich erinnere mich an meinen Bruder Anas, Ich liebe ihn, er kommt aus Dagestan.

Er rief mich aus Mekka an, aus dem Schweizer Hotel, und zeigte mir die Kaaba. “Das ist die Kaaba, ich habe Du‘aa für dich gemacht. Ich werde die Umrah für dich machen.“ Ich weiß nur noch, dass er mich zuerst nach Medina brachte. Wir machten also die Hijra in umgekehrter Reihenfolge. Wir gingen zur Masjid al-Nabawi, aber wir haben unsere Vorsätze in Medina gefasst und sind dann losgefahren. Und schon allein diese Autofahrt! Ich werde nie vergessen, wie wir an all diese Orte gefahren sind, wie wir an all den Zwischenstopps angehalten haben und darüber geredet haben, wie man die Bittgebete verrichtet. Es war etwas ganz Besonderes, und ich hatte das Gefühl: Warum ich? Ich war sehr glücklich.

Was war dein Ziel in deinem Leben vor dem Islam? Und was ist es nach dem Islam? Weißt du, was mein Ziel vor dem Islam war? Ich hatte keins, ich hatte kein Ziel. Ich wusste nicht, wohin ich im Leben gehen sollte. Ich wusste nicht einmal, was ich tun sollte. Als ich aufwachte, wusste ich nicht, wie ich sein sollte. Ich wusste nicht, wie ich denken sollte. Ich wusste nicht, wie ich unter Menschen sein sollte. Ich war aufgewacht. Ich war so verloren. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Weißt du, ich war sehr, sehr fehlgeleitet. Sehr verloren. Aber jetzt, inshaAllah, will ich die Tattoos langsam loswerden. Das wird Zeit brauchen.

Ich war auf Reisen und wenn ich nach Indonesien zurückkehre, werde ich zufrieden sein. Ich werde sie lasern lassen. Ich will ein Hafiz sein. Ich möchte den Koran rezitieren. Ich möchte eines Tages ein Imam werden und Dawah machen. Ich möchte Leute zum Glauben einladen mit Ali Dawah, mit Akhi Ayman. Also muss ich viel lernen, inshaAllah. Vielleicht gehe ich zum ‘Speaker’s Corner’ (im Hyde Park in England) und mache Dawah. Ich möchte ein Hafiz werden, ich liebe den Koran.

Als ich mit TikTok anfing, kamen meine Brüder, die Imame aus Saudi-Arabien, aus dem Irak und aus so vielen anderen Ländern zu mir und rezitierten den Koran für mich, damit ich mich in den Koran verliebe, und um mir die Schönheit des Korans zu zeigen. Sie fingen langsam an, für mich zu rezitieren und ich verliebte mich in den Klang. Ich begann Surah Yasin zu lesen, dann alle anderen Suren, Surah Yusuf... Ich begann einfach so, den Koran zu lesen. Aber ich meine, ich begann mich in den Koran zu verlieben. Das ist eine Geschichte fürs nächste Mal. InshaAllah.
