# Warum ausgerechnet der Islam unter 4300 Religionen? Descartes’ brillante Technik - Towards Eternity

- Language: de
- Published: 2026-08-26
- Canonical: https://blog.towardseternity.com/de/blog/why-islam-out-of-4300-religions-descartess-brilliant-technique-towards-eternity
- Source video: https://www.youtube.com/watch?v=Hu7-vb7WNlY
- Channel: Towards Eternity

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Es gibt 2,3 Milliarden Christen, 2 Milliarden Muslime, 1,1 Milliarden Hindus, 500 Millionen Buddhisten und 15 Millionen Juden auf der Welt. Und es gibt insgesamt 4300 Religionen wie diese. Da fragen sich manche Menschen: „Warum sollte ich bei so vielen Religionen ausgerechnet dem Islam folgen?“ Woher wissen wir, dass der Islam die richtige Religion ist? Können wir das rational beweisen? Wir beantworten diese Frage mit einer sehr interessanten Methode, die der Philosoph Descartes entwickelt hat. Sie heißt „cartesianischer Skeptizismus“. Zusammengefasst sagt er: „Stell dir vor, du hast einen Korb voller Äpfel. Du steckst deine Hand in den Korb und ziehst einen guten Apfel heraus.

Wenn du wieder hinein greifst und diesmal einen faulen Apfel bekommst, dann nimm nicht einen Apfel nach dem anderen heraus, um die faulen wegzuwerfen. Mach dir nicht die Mühe zu prüfen, welcher Apfel gut und welcher faul ist. Leere stattdessen den ganzen Korb aus und lege dann die Äpfel, die gut sind, zurück in den Korb. Wenden wir diese Technik doch einmal auf dieses Thema an: Ich meine, können wir uns 4300 Religionen einzeln ansehen? Das glaube ich nicht. Dann lass uns mit Vernunft und Logik die Anhaltspunkte im Universum betrachten. Bestimmen wir anhand dieser Anhaltspunkte die Bedingungen, die eine wahre Religion erfüllen sollte.

Diese Hinweise sollen uns die direkte Antwort auf die Frage „Warum der Islam?“ geben. Wenn du ein Gebäude baust, legst du zuerst das Fundament, oder? Es gibt verschiedene Stufen, die man durchlaufen muss. Bei dieser Frage müssen wir vom Fundament ausgehend Stufe für Stufe etwas ausschließen. Unsere Filter sind daher die folgenden: „Gibt es einen Gott? Gibt es einen Bedarf an Religion? Und wenn es einen Bedarf an Religion gibt, sollte es dann ein Heiliges Buch und einen Propheten geben?” Schauen wir uns zunächst einmal das Fundament des Gebäudes an. Das heißt, die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht.

Du denkst vielleicht an viele verschiedene Methoden, dies zu beweisen, aber heute wollen wir die Antwort auf diese Frage anhand des Universums suchen, das wir alle erleben. Hör gut zu, um das Beispiel zu verstehen, das ich dir erklären werde. Die Physik sagt: Wenn es eine Arbeit gibt, die verrichtet wurde, dann muss es auch eine Macht geben, die diese Arbeit verrichten kann. Das heißt, dass derjenige, den ich als Verursacher einer Handlung ansehe, genug Kraft haben muss, diese Arbeit zu tun. Wenn ich zum Beispiel ein Baby sehe, das ein Flugzeug zieht, würde ich sofort nach einem anderen Handelnden suchen, denn das Baby wäre niemals in der Lage, diese Arbeit zu tun.

Dann würde ich sagen, dass es ein mechanisches System gibt, dass das Flugzeug bewegt, usw. Selbst wenn meine Augen sagen, dass es das Baby ist, dass das Flugzeug zieht, wird mein Verstand sofort eingreifen und sagen: „Das Baby hat nicht genug Kraft, um das Flugzeug zu ziehen.“ Ich würde mich auf die Suche nach dem tatsächlichen fähigen Handelnden hinter dem Baby machen. Und genau das macht Sinn, oder? Genau wie in diesem Beispiel, wenn wir uns das Universum anschauen, sehen wir die Kuh als den Handelnden, der die Milch produziert. Die Kuh kennt weder die Aminosäuren in der Milch, die sie produziert, noch kennt sie die Bedürfnisse der Menschen, die sie trinken werden.

Aber sie produziert genau die Milch, die die Menschen brauchen. Außerdem produziert sie sie, indem sie etwas frisst, das völlig unwichtig erscheint: Gras. Wenn wir die andere Seite betrachten, sehen wir die giftige Biene als diejenige, die die Arbeit verrichtet, den süßesten Honig herzustellen. Die Biene weiß nicht, welche Mineralien in ihm enthalten sind, wenn sie ihn herstellt. Auch kennen der Körper der Biene, ihre Zellen, nicht die Bedürfnisse der Menschen, die diesen Honig essen werden. Aber sie produziert Honig, der für die Menschen sogar ein Mittel zur Heilung sein kann. Jetzt wenden wir uns in eine andere Richtung.

Und wir sehen den Baum als den, der die Arbeit verrichtet, aus einem trockenen, geschmacklosen, dunklen Boden saftige, süße, bunte Früchte zu machen. Aber der Samen dieses Baumes kennt nicht den Geschmack, den ich genießen werde. Er kennt nicht den Geruch, den meine Nase mögen wird. Er weiß nicht, was meine Augen gerne sehen. Er kennt die Bedürfnisse meines Körpers nicht. Während er nur ein einfaches Samenkorn ohne Geschmack oder Geruch war, kommen Hunderte von Früchten daraus hervor, mit einem Geschmack, der für meine Zunge angenehm ist, mit einem Geruch, der für meine Nase angenehm ist, mit einer Schönheit, die meine Augen anspricht, und mit vielen Vorteilen für meinen Körper.

Genau in diesem Moment schaltet sich mein Verstand ein und sagt mir, dass diese Macher, die das alles zu tun scheinen, nicht die nötigen Fähigkeiten für diese Arbeiten haben. Ich meine, das ist sehr interessant. Manche Dinge geben jemandem anderen etwas, was dieser selbst nicht hat. Aber normalerweise ist das unmöglich. Denken wir uns ein Beispiel aus. Nehmen wir an, das Tuch in meiner Hand ist ein Vorhang und du siehst mich nicht. Dieser Vorhang nimmt einen Stift und schreibt hier ein Gedicht, malt Bilder. Jeder würde sagen, dass dieser Stift scheinbar von diesem Tuch bewegt wird. Aber logisch ist es, zu denken, dass es eine Kraft hinter dem Tuch gibt, hinter dieser scheinbaren Ursache.

Genau wie in diesem Beispiel zeigen all diese Arbeiten, die wir erklärt haben, einen Schöpfer, der sie alle hinter den Kulissen kontrolliert. Wenn wir in der Lage sind, diese Beispiele vollständig zu verstehen, dann können wir mit den Augen unseres Verstandes sehen, dass es einen Schöpfer gibt, jemanden, der uns kennt, der hinter den Kulissen handelt, und all diese Dinge so geschehen lässt, wie wir sie brauchen. Wenn nun der erste Filter klar ist, scheiden Religionen wie der Buddhismus, der Jainismus und philosophische Überzeugungen wie Atheismus, Agnostizismus, Naturalismus und Skeptizismus aus. Denn es muss einen Schöpfer geben, wie auch immer du ihn nennen magst.

Kommen wir nun zu unserem zweiten Filter. Hier werden wir die Vergleichsmethode aus der Wissenschaft der Logik anwenden. Ich will es mal so formulieren. Wenn wir die Welt um uns herum betrachten, ist die folgende Regel immer und überall gültig: Wenn wir ein Werk, ein Produkt, vor uns haben, kennt es derjenige, der es hergestellt hat, am besten. Und wenn darüber gesprochen wird, ist derjenige, der es hergestellt hat, der Erste, der etwas dazu zu sagen hat. Wenn ich zum Beispiel ein Telefon kaufe, liegt dem Gerät eine Bedienungsanleitung bei, oder? Damit sagt die Herstellerfirma gewissermaßen zu mir: „Wir haben dieses Telefon hergestellt.

Logischerweise kennen wir es also am besten, bis ins kleinste Detail. Und mit dieser Anleitung zeigen wir das auch." Sogar bei einfachen Produkten ist das der Fall. Dann stellt unser Verstand die Frage: „Wenn es sogar für einfache Produkte Bedienungsanleitungen gibt, ist es dann möglich, dass der Schöpfer des Universums, der die Menschen erschaffen und in die Welt geschickt hat, keine Bedienungsanleitung geschickt hat, die sie anleiten könnte? Im Laufe der Geschichte hat sich die gesamte Menschheit die folgenden Fragen gestellt: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist meine Bestimmung in diesem Leben?

Ist es möglich, dass der Schöpfer mir einen Verstand gibt, damit ich diese Fragen stellen kann, aber mir keine Botschaft mit den Antworten darauf gibt? Natürlich wird Er uns nicht in die Irre führen und uninformiert lassen. Er kommuniziert mit uns, informiert uns über seine Wünsche und schickt uns einen Leitfaden, der uns den Weg zeigt. Dann verstehen wir, dass die Religion, nach der wir suchen, auf einem Buch basieren muss. Sie muss einen Leitfaden haben, ein Handbuch. Und mit dem zweiten Filter schließen wir Religionen wie den Shintoismus oder Glaubensrichtungen wie den Ietsismus, Pantheismus und Nihilismus aus.

Wenn ich dir also eine Frage stelle wie: „Denkst du, dass das Buch allein ausreicht? In den Schulen bekommen wir Bücher. Aber ist das ausreichend? Braucht man nicht auch einen Lehrer, der das Buch unterrichtet?” Tatsächlich brauchen wir einen Lehrer, der nicht nur das Buch unterrichtet, sondern auch die Schüler in einem Klassenzimmer versammelt und ihre Aufmerksamkeit auf das Buch lenkt. Auch wenn es Schüler gibt, die nicht zuhören wollen. Mehr oder weniger hast du sicher verstanden, was ich mit dieser Analogie meine.

Genau wie ein Lehrer, der das Buch anhand von Beispielen und Erzählungen erklärt und für Ordnung im Klassenzimmer sorgt, braucht auch die Religion, nach der wir suchen, einen lehrenden Führer, einen Boten. Wir können auch so denken: In jedem Bereich gibt es theoretisches Wissen und eine praktische Anwendung davon. Der Text, der im Buch steht, ist das theoretische Wissen. Es wird also jemand benötigt, der uns zeigt, wie es in der Praxis umgesetzt werden kann. Wenn ein Mensch fragt: „Wie kann ich in Übereinstimmung mit dem Sinn meines Lebens leben?

Wie kann ich im Einklang mit dem Handbuch meines Lebens leben?”, Muss er einem Vorbild folgen, das ihm zeigt, wie er es tun soll, damit er es auch selbst tun kann. Wenn wir also auf das Beispiel unseres Lehrers zurückkommen, reicht es nicht aus, nur die mathematischen Theorien zu kennen. Man muss auch sehen und lernen, wie sie genutzt und angewendet werden. . Meinst du nicht, dass es sinnvoller ist, einen Propheten in einer Führungsposition zu haben? Tatsächlich gibt es sogar im Tierreich Beispiele dafür. Wenn du dir zum Beispiel einen Bienenstock anschaust, siehst du ein Bienenvolk, das in einer Gemeinschaft lebt und einem gemeinsamen Zweck dient.

Eine Bienenkönigin ist zur Anführerin dieser Gesellschaft ernannt worden. Oder wenn du ein Ameisenvolk besuchst, das einem gemeinsamen Zweck dient, wirst du eine Ameisenkönigin als Anführerin sehen. Ist es möglich, dass Allah, der diese Gruppen nicht ohne Anführer, ohne Anführerin lässt, die Menschheit ohne einen solchen Anführer lässt? Wir sprechen hier von der Menschheit. Die wertvollsten Lebewesen weit über Ameisen und Bienen hinaus. Allah hat Hunderte von Geschmacksrichtungen für die winzige Zunge des Menschen geschaffen. Ist es möglich, dass Er die Menschheit ziellos und ohne Bestimmung umherirren lässt? Ist es möglich, dass Er sie nicht leitet, indem er einen Boten schickt?

Wenn wir auch dieses Beispiel gründlich verstanden haben, haben wir mit diesem dritten Filter Religionen wie den Hinduismus, den Caodaismus und das Drusentum ausgeschlossen, die an keinen Propheten glauben. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass die Religion, nach der wir suchen, auch die Wunder der Propheten erwähnen muss. Wir haben eingangs gesagt, dass es 4300 Religionen auf der Welt gibt. Wenn wir diese drei Kriterien anwenden und alle Religionen und philosophischen Überzeugungen herausfiltern, zu deren Wurzeln wir Zugang haben, bleiben nur drei Religionen übrig: Das Christentum, das Judentum und der Islam. Sie alle haben das Konzept eines Schöpfers, eines Buches und des Prophetentums.

Ich möchte, dass du Folgendes beachtest: Die Tatsache, dass diese drei Religionen all diese Filter durchlaufen haben, zeigt, dass ihre Grundlagen auf der Wahrheit beruhen. Wenn wir uns das Judentum anschauen, sehen wir, dass die Hauptfigur Moses ist. Und im Christentum ist die Hauptfigur Jesus, Friede sei mit ihnen allen. Obwohl die Lehren dieser beiden großen Propheten heute in diesen beiden Religionen korrumpiert sind, war das, was sie ursprünglich brachten, die Wahrheit. Das gemeinsame Merkmal dieser beiden Religionen ist, dass sie beide den Propheten Muhammed (saw) nicht als wahren Gesandten anerkennen.

Aber der Islam sagt, dass Prophet Muhammed (saw) der letzte Gesandte Allahs ist und dass auch Jesus und Moses Gesandte von Ihm waren. Daraus können wir schließen, dass, wenn wir beweisen können, dass Prophet Muhammed (saw) ein echter Gesandter ist, der Islam die einzig wahre Religion ist und dass Moses (as) und Jesus (as) gekommen sind, um dieselbe gemeinsame Botschaft von Allah zu überbringen. Ja, an diesem Punkt kommen uns viele Beweise dafür in den Sinn. Einer der wichtigsten Beweise ist sein Leben selbst. Stell dir vor: Er lebte 40 Jahre lang unter seinem Volk, bevor er zum Propheten wurde. In den 23 Jahren seines Prophetenlebens war er wieder an vorderster Front unter demselben Volk.

Und jeder seiner Schritte wurde beobachtet. Wir werden uns nun ansehen, ob dieser Mensch, Ma’adhallah (Gott bewahre), ein Lügner war oder nicht. Logischerweise wissen wir, dass Menschen, die einander in Rang und Position nahe stehen, einander imitieren können. Aber je niedriger die Position einer Person im Vergleich zu einer anderen ist, desto schwieriger wird es, sie zu imitieren. Denke zum Beispiel an Ibn Sina, im Westen auch als Avicenna bekannt. Ein medizinisches Genie, dessen Bücher seit Jahrhunderten an den Universitäten der ganzen Welt gelehrt werden. Was glaubst du, wie gut ein Unwissender Avicenna imitieren oder sich als Avicenna ausgeben kann?

Wenn er in eine Stadt geht und sagt: „Ich bin Avicenna“, wie viele Menschen werden ihm dann glauben? Nach einer Weile werden die Menschen, die Zeit mit ihm verbringen, an seinem Verhalten und seinen Taten erkennen, dass er ein Lügner ist, oder? Ein Betrüger und armer Mensch kann keinen Sultan imitieren. Nach kurzer Zeit wird alles an ihm schreien, dass er ein Hochstapler ist. Nehmen wir an, er hat es geschafft, ihn zu imitieren. Aber wie lange kann er die Menschen noch täuschen? Nach einer Weile wird seine Lüge auf die eine oder andere Weise auffliegen. Sollen wir diesen logischen Vergleich auf den Propheten Muhammed (saw) anwenden?

Die Religion, die er gebracht hat, sagt Folgendes über ihn: „Er ist eine Person, die Allah aus unzähligen Menschen zu einem Propheten gemacht hat. Er ist der letzte Gesandte Allahs der zur ganzen Menschheit gesandt wurde. Er ist der beste und moralischste aller Menschen." Nun gibt es hier zwei Möglichkeiten: Entweder ist das wirklich der Fall, oder, ma’adhallah, er ist ein Lügner. Aber du musst bedenken, dass derjenige, der ihn zum Lügner erklärt, ihn nicht als gewöhnlichen Lügner akzeptieren kann. Er muss Ihn als den größten Lügner der Geschichte akzeptieren, weil er gelogen hat, als er eine so hohe Position innehatte.

Er sollte ihn als jemanden akzeptieren, der Gott nicht akzeptiert, keine Angst hat, dass er ihn bestrafen könnte, und im Namen Allahs Lügen erzählt. Nehmen wir an, er hat es getan. Kann er das 23 Jahre lang durchhalten? Es mag Leute geben, die denken, dass der Prophet (saw) nur mit wenigen Menschen Kontakt hatte. Aber das ist überhaupt nicht der Fall. Während seines Prophetenlebens haben die Menschen um ihn herum, Tausende von Menschen, jeden Aspekt von ihm beobachtet, einen nach dem anderen. Wir wissen, mit welcher Hand er Nahrung zu sich nimmt, mit welchem Fuß er zuerst einen Ort betritt, bis hin zur Reihenfolge, in der er sich die Nägel schneidet.

Ich meine, sie haben ihn so detailliert untersucht, dass es keinen anderen Menschen in der Geschichte gibt, der so gründlich untersucht wurde. Glaubst du, dass sie zu ihm gestanden und all diese Schwierigkeiten ertragen hätten, wenn sie irgendwelche Ungereimtheiten, irgendwelche Fehler an ihm gesehen hätten? Nein, natürlich nicht. Außerdem waren diejenigen, die ihn beobachteten, nicht nur die Gläubigen. Auch diejenigen, die sein Prophetentum leugneten, beobachteten ihn. Er war unter ihnen, bevor er zum Gesandten wurde, nicht nur danach. Er war unter ihnen geboren und aufgewachsen. Er war kein Außenseiter. Sie wussten alles über ihn.

Sie vertrauten ihm so sehr, dass sie ihm, bevor er zum Propheten wurde, den Spitznamen „El-Amin“ gaben, was „Der Vertrauenswürdige“ bedeutet. Alle waren sich einig, dass er niemals lügen würde, und wussten, wie moralisch er war. Sie waren sich dessen so sicher, dass sogar diejenigen, die nach Beginn seines Prophetentums zu seinen Feinden wurden, ihm immer noch ihr Hab und Gut anvertrauten. Weder bevor noch nachdem er zum Propheten wurde, konnten sie einen Fehler an ihm finden. Das Einzige, was ihnen als Fehler einfiel, war, ihn zu verleumden, indem sie ihn einen Zauberer nannten - nichts weiter. Ein Mensch, der lügt, muss doch einen weltlichen Nutzen daraus ziehen, oder?

Aber das, was er tat, hat ihm selbst keinen Vorteil gebracht. Im Gegenteil, es gab Dinge, die ihm das Leben sehr schwer machten. Er fastet tagelang. Manchmal fastet er ohne Nachtessen und Fastenbrechen, weil er arm ist. Aisha (ra) sagt: „Manchmal wurde in seinem Haus zwei Monate lang kein Essen gekocht. Er isst Dinge wie Datteln." Er betet und macht stundenlang Salah (Gebet) in der Nacht. Was ist das Tahajjud-Gebet (Nachtgebet)? Geht es nicht darum, im letzten Drittel der Nacht aus dem Schlaf aufzuwachen und zu beten? Für Muslime ist dieses Gebet Sunnah, also freiwillig. Aber für den Propheten (saw) war es Fard, also Pflicht.

Warum sollte er sich in der Nacht, wenn ihn niemand sieht, so sehr anstrengen? Um einer Lüge willen? Er folgt einer Religion, die er 23 Jahre lang vermittelt hat, besser als jeder andere, er betet mehr als jeder andere, er achtet mehr als jeder andere darauf, keine Sünden zu begehen. Kann der beste Lügner der Welt auch nur ein bisschen von diesen Eigenschaften haben? Wo liegt der Nutzen in all dem? Tut er das für den Status, für Geld, für Frauen?

All diese Fragen wurden von der Gegenseite gestellt, und die Antwort, die er gab, war immer die gleiche: „Wenn du die Sonne in meine rechte und den Mond in meine linke Hand legen würdest, würde ich diese Sache nicht aufgeben.“ Er sagt also: „Bei meinem Kampf geht es nicht um irgendeinen weltlichen Vorteil. Wenn du mir nicht nur diese Dinge geben würdest, sondern die ganze Welt, sogar den Mond und die Sonne, würde ich nicht aufgeben." Sein ganzes Leben lang erhielt er Morddrohungen. Immer wieder wurden Attentatsversuche auf ihn verübt. Keiner von ihnen war erfolgreich. Und er starb in seinem Bett Warum sollte er das alles auf sich nehmen? Um einer Lüge willen?

Warum hat er es ertragen, gesteinigt, verflucht und beschimpft zu werden? Es gibt viele Dinge, die als Beweise für sein Prophetentum gelten können. Aber vor allem ist sein eigenes Leben, die Art und Weise, wie er sich verhielt, mehr als genug, um sein Prophetentum zu beweisen. Wie wir eingangs sagten, sagte er entweder die Wahrheit oder, ma’adhallah, er war ein Lügner. Wenn man uns fragen würde: „Ist ein solcher Mensch ein Lügner oder ist derjenige, der diesen Menschen einen Lügner nennt, der eigentliche Lügner?“ Meinst du, es wäre notwendig, diese Frage zu beantworten? Wenn wir all diese Dinge analysieren, gelangen wir zu der Wahrheit, nach der wir unser ganzes Leben lang gesucht haben.

Das heißt, der Schöpfer, den wir suchen, ist Allah (swt). Das Buch, das wir suchen, ist der Heilige Koran. Und der Prophet, den wir suchen, ist Prophet Muhammed (saw). Erinnere dich an die Frage, adie wir am Anfang gestellt haben: Warum der Islam, unter 4300 Religionen? Aus genau diesem Grund.
