Towards Eternity
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Engel gibt es wirklich – hier ist der unwiderlegbare Beweis!

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Da ist eine ganze Flotte – schau auf den Radar. Du meine Güte! Alle gehen auf sie los. Stell dir vor: Du gehst ganz allein mitten durch eine riesige Stadt. Du siehst hohe Gebäude, hell erleuchtete Einkaufszentren, prächtige Straßen und Alleen. Aber irgendwas fühlt sich seltsam an. Obwohl die Stadt so bunt und lebendig wirkt, ist kein einziger Mensch zu sehen. Alles ist verlassen, alles wirkt leblos. Die Stadt ist wie ausgestorben. Und du fängst an, dich zu fragen: „Warum ist hier kein Mensch?“ „Warum sind hier so viele Gebäude und Dekorationen, wenn niemand hier ist?“ „Wenn hier niemand wohnt, wozu dann all diese Mühe und Kosten?“ Kommt dir das nicht bekannt vor?

Genauso ist auch unser Universum. Unzählige Sterne und Galaxien - und trotzdem wirkt alles leer. Oder vielleicht täuschen wir uns? Vielleicht sind wir wirklich allein in dieser unendlichen Weite? Vielleicht aber leben da draußen wirklich andere Wesen, die wir nicht sehen können. Was sagt der Islam zu diesen Fragen? Unterstützt er die Vorstellung von Außerirdischen? Heute tauchen wir in ein geheimnisvolles Thema ein. Vielleicht hörst du Dinge, die du noch nie zuvor gehört hast. Bleib also unbedingt bis zum Ende dran. Viele Menschen fragen sich: Gibt es da draußen im Universum eine andere Form von Leben, die wir noch nicht gesehen haben? Der Islam sagt: Ja.

Der Koran und die Hadithe des Propheten Muhammad (FSMI) beschreiben eine andere Art von Lebewesen, die über das gesamte Universum verteilt sind. Sie werden nicht „Aliens“ genannt, sondern Engel, „Malaika“, und geistige Wesen, „Ruhaniyat“. Engel sind aus Licht erschaffen und existieren überall im Universum. Dieses riesige und scheinbar endlose Universum ist in Wirklichkeit voller solcher Wesen - - und zwar von ganz verschiedenen Arten von Engeln. So wie Regen und Sonne völlig unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch Engel stark voneinander. Manche würden jetzt einwenden: „Aber das ergibt doch keinen Sinn, es gibt keine Beweise.

Wir können sie weder sehen, noch hören - und die Wissenschaft würde sowas sowieso nicht akzeptieren.“ Welche rationalen Beweise sprechen also für die Existenz von Engeln? Die Vorstellung, dass nur das existiert, was wir mit bloßem Auge sehen können, ist grundlegend falsch. Ist Sehen denn die einzige Quelle des Wissens? Warum sollten wir unseren Verstand so einschränken? Stell dir vor, du stehst vor einem Berg und siehst eine riesige Rauchwolke aufsteigen. Auch wenn du das Feuer nicht selbst sehen kannst, sagt dir nicht dein logisches Denken, dass dort ein Feuer ist? Deine Augen können es nicht sehen, aber dein Verstand sagt dir, dass das Feuer existiert. Gleiches gilt auch für Engel.

Auch wenn wir sie nicht mit dem Auge sehen können, können wir mit Verstand und Einsicht ihre Existenz klar erkennen. Das klingt jetzt vielleicht etwas gewagt. Deshalb tauchen wir nun tiefer ein und dann entscheide für dich selbst – denn faktisch beweist jedes Argument, das die Wahrheit des Koran bestätigt, automatisch auch die Existenz der Engel – denn wenn man den Koran als die Wahrheit bestätigt, dann bestätigt man auch automatisch alles, was in ihm steht. Und auch unabhängig vom Koran können wir die Existenz der Engel erkennen – wenn wir einfache Logik anwenden und das Universum betrachten.

Sieh dich mal genau um: Selbst auf so einem kleinen Planeten wie der Erde gibt es unzählige Lebensformen. Nach Schätzung von Wissenschaftlern gibt es rund 8 Millionen Arten von Lebewesen. Jede dieser Arten hat unzählige Exemplare, und jede Sekunde entstehen neue, während andere sterben. Egal wo wir hinschauen, sehen wir Leben. Geh hinaus und betrachte mal nur eine Hand voll Erde: Mit bloßem Auge sieht man es zwar nicht, aber diese Erde enthält Zehntausende verschiedener Arten von Lebewesen. Wissenschaftlich gesehen ist schon eine einzige Handvoll Erde voller Mikroorganismen: Bakterien, Pilze, Protozoen und andere winzige, unsichtbare Wesen.

Wie können wir also all das sehen – und trotzdem behaupten, es gäbe keine andere Lebensform im ganzen Universum? Manche werden jetzt einwenden: „Aber das hier sind doch physische Wesen – und Engel sind nicht physisch.“ Aber, ich frage nochmal: Warum beschränken wir unser Denken nur auf das, was wir mit bloßem Auge sehen können? Warum konzentrieren wir uns nur auf das Physische? Gibt es dafür eine logische Begründung? Denken wir mal darüber nach: Ist Leben nur davon abhängig, dass etwas aus Erde, Wasser oder Samen besteht? Warum engen wir uns selbst so sehr ein? Warum sollte es unlogisch sein, dass ein Wesen aus Licht erschaffen wird?

Wenn wir logisch nachdenken, merken wir doch: Konzepte wie Leben oder Seele sind ohnehin weit entfernt vom Materiellen. Wenn also Tausende Lebewesen aus physischen Stoffen entstehen können, wie Erde, Wasser, Samen oder chemischen Elementen, warum sollte es dann unmöglich sein, dass Leben aus etwas so Zartem wie Licht hervorgeht? Um das besser zu verstehen, schauen wir uns eine Geschichte aus dem Tafsir des Risale-i Nur an: Zwei Freunde besuchten einst eine große Stadt Der eine hat noch nie in seinem Leben eine Stadt gesehen, der andere kennt das alles schon. Unterwegs stoßen sie auf ein kleines, altes, heruntergekommenes Haus in einer ruhigen Gegend.

Sie sind überrascht darüber, dass trotz der harten Bedingungen so viele Menschen dort leben. Dann heben sie den Kopf und sehen die riesige Stadt vor sich, zu der sie unterwegs sind: hohe Gebäude, bunte Paläste, gewaltige Wolkenkratzer. Derjenige, der noch nie eine Stadt gesehen hat, meint: „In diesen Gebäuden lebt doch niemand – so etwas ist doch unmöglich.“ Darauf sagt sein Freund ganz verwundert: „Aber eben hast du doch selbst gesehen, dass in diesem winzigen kaputten Häuschen viele Leute wohnen.

Wie kannst du dann glauben, dass in diesen riesigen, leuchtenden Gebäuden keiner lebt?“ Und er fügt hinzu: „Nur weil man etwas nicht sieht, heißt das nicht, dass es nicht existiert.“ Genau so wie dieses kleine Haus ist auch unsere Welt, und die Sterne und Galaxien sind wie die große, strahlende Stadt. Selbst auf unserer winzigen Erde gibt es Millionen Arten von Lebewesen: von Ameisen bis zu Adlern, von Kaninchen bis zu den Walen im Meer. Überall ist Leben. Wie kann man da behaupten, dass es zwischen den Sternen und Galaxien kein Leben gibt? Nur weil wir es nicht sehen, bedeutet das nicht, dass es nicht da ist. Die Logik sagt uns, dass im gesamten Universum Leben existiert.

Unsere Erde ist nicht mal ein Punkt darin. Und trotzdem hat Allah diesen winzigen Ort mit unzähligen Lebewesen gefüllt. Auch wenn manche sterben, werden sie ständig von anderen ersetzt. Allah erneuert Seine Schöpfung ständig. Vulkane sind ein gutes Beispiel: Selbst in dieser brennenden Glut gibt es Bakterien, die dort überleben können – unter beinahe unmöglichen Bedingungen. Tief unten im Erdreich findet man ebenfalls verschiedene Lebewesen, die in diesen Schichten leben. Würde also Allah, der selbst die kleinsten Winkel mit Leben füllt, das riesige Universum leer lassen? Natürlich nicht.

Es ist offensichtlich: Er hat unzählige Engel erschaffen, die unter den Bedingungen leben, die für diese Welten geeignet sind. Bediüzzaman Said Nursi hat das wunderschön erklärt: „So wie Fische im Wasser leben, gibt es lichtvolle Wesen, die in der Sonne existieren. Denn Feuer verbrennt das Licht nicht – im Gegenteil, es trägt es.“ Und selbst die Wissenschaft hat Lebewesen an Orten entdeckt, wo man es nie für möglich gehalten hätte – sogenannte Extremophile, die in Vulkanen oder in der tiefsten Tiefe der Ozeane leben. Was früher unmöglich erschien, erwies sich als Realität. Denk mal an eine Ausstellung: Der Sinn ist doch, dass Menschen kommen und sie sich ansehen.

Würdest du eine riesige Ausstellung mitten in einer leeren Wüste aufbauen? Natürlich nicht – da wäre ja niemand, der sie besuchen würde. Oder würdest du ein festliches Bankett auf einer einsamen Insel vorbereiten, wo niemand teilnehmen könnte? Auch nicht – denn ein Fest ist für Gäste gedacht. Und genau so ist es mit dem Universum: Es ist wie eine riesige Ausstellung – und es müssen Gäste anwesend sein, die die Bedeutung dieser großartigen Darbietung verstehen und würdigen können. Wo man feine Arbeit, kunstvolle Verzierungen und meisterhafte Details sieht, ist doch schon klar, dass das für Besucher geschaffen wurde.

Wenn wir uns die Geschöpfe mit diesem Gedankengang ansehen, merken wir: Allah hat jedes Geschöpf – groß oder klein – wunderschön und voller Bedeutung erschaffen. Den Hasen, den Schmetterling, den Delfin und so viele andere – alle auf ihre ganz eigene Art. Er hat die Wolken anders gestaltet als die Schneeflocken. Und jedes Wesen trägt feine, einzigartige Details. Sogar eine einzige Frucht hat Farben, Duft, Muster, Geschmack und Nutzen – alles sorgfältig abgestimmt. Aber wer kann all das in seiner Tiefe wirklich begreifen? Wer kann das riesige Universum mit all seinen Details ganz durchschauen und den Sinn dieser Schöpfung voll erfüllen?

Vielleicht denkst du jetzt: „Aber machen das nicht schon wir Menschen?“ Aber das schaffen wir nicht ganz. Wir schaffen das nur zu einem ganz kleinen Teil. Oft übersehen wir sogar die Bedeutung hinter den Dingen. Denk nur mal an dein Frühstück heute: Hast du dir Gedanken gemacht, was dahintersteckt, oder wolltest du einfach nur satt werden? Genau so übersehen wir häufig Allahs Gaben und Seine Kreativität. Aus diesem Blickwinkel wird klar: Es braucht Engel, die die Bedeutung der Schöpfung voll erfassen – und Allah so preisen, wie Er es verdient. Und jetzt behaupte ich: Sogar Atheisten glauben auf ihre Art an Engel. Was würdest du dazu sagen?

Zunächst einmal haben im Laufe der Geschichte alle Gesellschaften auf irgendeine Weise an Engel oder Geistwesen geglaubt. Mal nannte man sie Engel, mal Teufel, gute Mächte oder böse Kräfte. Damit will ich sagen: Der Glaube an eine geistige Macht jenseits der sichtbaren Welt war schon immer da – ob richtig oder falsch. Das Einzige, was sich geändert hat, sind die Namen. Im babylonischen Glauben zum Beispiel gab es Engel und Dschinn. Im Zoroastrismus sprach man von sechs heiligen Wesen, den Amesa Spenta, die wie Engel beschrieben wurden. In der griechisch-römischen Antike gab es „Daimones“ oder „Genien“. Im Hinduismus finden wir die Deva und Apsara, geistige und unsichtbare Wesen.

Und sogar im Mahayana-Buddhismus – ob in China, Japan oder Korea – taucht der Glaube an Deva, also spirituelle Wesen, auf. Faszinierend, oder? Dieser Glaube an Engel oder geistige Wesen taucht irgendwie überall auf der Welt auf. Kann das wirklich ein Zufall sein? Kann etwas, das die Menschheit schon so lange begleitet, völlig falsch sein? Wenn ein Gedanke so universell ist, sich durch alle Gesellschaften zieht und von Generation zu Generation weitergegeben wird, dann muss da doch etwas Wahres dran sein. Viele Menschen müssen Engel gesehen oder beschrieben haben – anders ist es kaum erklärbar, dass dieser Glaube so tief verwurzelt und so weit akzeptiert ist.

Ihre Überzeugungen mögen falsch und die Namen unzutreffend sein, aber eins ist klar: Es gibt eine Realität dahinter, die alle auf ihre eigene Weise ausgedrückt haben. Um das klarer zu machen, hier ein Beispiel: Stell dir vor, drei Freunde kommen nacheinander zu dir. Der erste sagt: „Hast du gehört? Beim Schneider brennt es, zehn Häuser stehen in Flammen!“ Du machst dich sofort auf den Weg, um nachzuschauen. Unterwegs triffst du den zweiten Freund, der sagt, „Hast du gehört? Beim Gemüsehändler brennt es, drei Läden sind betroffen.“ Beide sprechen von einem Brand, aber ihre Erzählungen sind nicht gleich. Du gehst weiter und triffst den dritten Freund. Der sagt: „Hast du gehört?

In der Schreinerei ist ein Feuer ausgebrochen – und es soll richtig schlimm sein.“ Alle drei erzählen dir andere Details. Aber dir wird klar, dass etwas Wahres dahintersteckt: Es brennt definitiv irgendwo. Die Details mögen unterschiedlich sein, aber an dem Feuer selbst gibt es keinen Zweifel. Wie in diesem Beispiel ist es auch mit Engeln: Auch wenn die Bezeichnungen inkorrekt sind, der Kern bleibt – so viele Kulturen glauben an ähnliche Wesen. Das zeigt uns: Es steckt eine Realität dahinter. Und wie ist es mit Atheisten? Glauben sie an Engel? Auch sie glauben daran – nur nennen sie es anders.

Vermutlich denken sie nicht mal viel darüber nach, sie sprechen einfach von Naturgesetzen oder Kräften des Universums. Aber ist das Akzeptieren der Naturgesetze nicht im Grunde das Gleiche wie unsichtbare Mächte anzuerkennen? Diese Gesetze haben schließlich keinen physischen Körper, oder? Wenn du ein Glas fallen lässt, fällt das Glas auf den Boden – und das aufgrund der Schwerkraft. Wir sehen jedoch nur das Glas und den Boden. Das Naturgesetz an sich ist unsichtbar. Oder denke an die geordneten Bewegungen der Planeten: Da sehen wir präzise und genau abgestimmte Abläufe. Dieses Gesetz nennen wir das „Gravitationsgesetz“.

Aber dieses Gesetz hat keine physische Existenz – wir sehen nur die Ergebnisse und geben ihnen einen Namen. In Wahrheit zeigen uns diese Naturgesetze Allahs Macht. Alles wird von Allah Augenblick für Augenblick mit präzisem Maß gelenkt. Und Allah setzt Engel ein, die diese Lenkung ausführen. Das heißt: Wenn Atheisten an die Gesetze und Kräfte der Natur glauben, erkennen sie indirekt Allahs Existenz an und die Seiner Engel. Da fragst du dich vielleicht: „Wenn Allah allmächtig ist, warum braucht Er überhaupt Engel? Warum hat er sie überhaupt erschaffen?” Die Antwort: Allah braucht nichts. Nicht alles geschieht aus Notwendigkeit. Notwendigkeit und Willen sind zwei unterschiedliche Dinge.

Allah hat auch die Engel nicht aus Notwendigkeit erschaffen, sondern aus freiem Willen. So wie Er keine Tiere oder Pflanzen erschaffen „braucht“, genauso braucht Allah auch die Engel nicht. Beispielsweise brauchen wir Nahrung, um zu überleben, aber anderen Essen anzubieten, geschieht aus Willen, nicht aus Not. Kann man beim Gedanken an ein allmächtiges Wesen überhaupt von „Notwendigkeit“ sprechen? Natürlich nicht. Allah erschafft alles aus einem bestimmten Grund und Zweck, und die Erschaffung der Engel dient zahlreichen Zwecken. Ein König zeigt seine Macht durch die Stärke seines Heeres. Engel sind wie Allahs gewaltiges Heer – Ausdruck Seiner grenzenlosen Macht.

Hinter jedem Regentropfen wirkt ein Engel, der seinen Auftrag erfüllt. Hinter jedem Atom arbeitet ein Engel, und auch die Bewegungen von Planeten und Sternen sind Engeln anvertraut. Kurz gesagt: Das ganze Universum ist voller Engel im Dienst. Daran erkennen wir, wie groß Allahs Macht ist. Es gibt noch einen weiteren Zweck der Erschaffung der Engel: Ein König erledigt kleine, alltägliche Aufgaben nicht selbst, sondern beauftragt damit seine Diener. So lenkt Allah, der König des Universums, alles durch Seine Engel. Ein König fegt ja auch nicht selbst die Straßen, oder? Er gibt seinen Dienern den Auftrag. Und Briefe schickt er durch einen Boten – nicht persönlich.

So bleibt die Erhabenheit des Thrones in den Augen der Menschen gewahrt. Genauso lenkt Allah das Universum durch Seine Engel, damit Seine höchste Autorität in den Augen Seiner Schöpfung geachtet bleibt. Am Ende aber gehören alle Macht und Autorität allein Allah. Die Engel sind nicht die Quelle der Macht, sie sind nur ein Schleier, ein Mittel, durch das Seine Befehle ausgeführt werden. Dieser Schleier hat noch einen weiteren Sinn: Wenn Menschen Erschwernisse erleben, richten sich Frust und Klagen nicht direkt gegen Allah, sondern sie richten ihre Aufmerksamkeit auf diese „Schleier“.

Wenn Allah zum Beispiel ein Leben nimmt, schafft Er zunächst die Ursache – etwa eine Krankheit – und schickt dann den Todesengel, um sie auszuführen. Die Seele muss mehrere „Schichten von Ursachen“ durchlaufen, sodass sich die erste Reaktion der Menschen zunächst gegen die Krankheit richtet – und vielleicht später gegen den Engel des Todes. So sind Klagen oder aufbegehrende Worte in Momenten starker Gefühle nicht direkt an Allah gerichtet. Außerdem – wie vorhin bereits erwähnt – betrachten die Engel die Kunst der Schöpfung, erkennen darin Allah, und preisen Ihn mit Dhikr, dem Gedenken Allahs. Die Engel sind im ganzen Universum verbreitet und machen jeden Teil davon zu einem Ort der Anbetung.

Alles wird zum Mittel, Allah zu lobpreisen. Das ganze Universum wird so zu einer riesigen Moschee, in der alles am Gedenken Allahs teilnimmt. Für Zwecke wie diesen hat Allah die Engel erschaffen – nicht aus Bedarf, sondern um Seine Weisheit und Macht sichtbar zu machen. Wie schon gesagt: Existenz ist nicht auf das beschränkt, was wir sehen. Unser Verstand ist nicht auf das begrenzt, was die Augen wahrnehmen. Er ist wie ein Teleskop, mit dessen Hilfe wir verborgene Wahrheiten des Universums entdecken können. Der Islam ermutigt uns, über das Sichtbare hinauszugehen, und mit dem Teleskop des Verstandes weiterzuforschen. Er beschränkt uns nicht auf das bloß Sichtbare.