Der Brief von Malcolm X führte ihn zum Islam! "Ich schüttelte seine Hand!“
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Er wurde niedergeschossen. Ich bin 1946 in New York geboren. Christliche Eltern. Ich gehe wie ein Gangmitglied. Ich rede wie ein Gangmitglied. Und warum? Weil das New York ist. Das ist Brooklyn. Malcolm X wurde ermordet. Er wurde mit zehn Kugeln niedergeschossen. „Es ist Freiheit oder Tod.“ Es war ein sehr kalter Morgen. Tausende von Menschen waren auf der Straße, um Malcolm zu hören, um ihn zu sehen. Wir waren auf dem Dach, ich und zwei oder drei andere, und seine Sicherheitsleute haben uns auf dem Dach gesehen und gesagt, wir sollten runterkommen. Das ist damals einfach so passiert. Assalamualaikum (Friede sei mit Ihnen) Sheikh Khalid Yasin. Wir sind sehr froh, dass Sie bei uns sind.
Ich möchte mit der Frage beginnen: Wer ist Khalid Yasin? Können Sie uns kurz etwas über Ihr Leben erzählen? Alhamdulillah assalatuwassalamu ala rasool Allah Ich wurde 1946 in New York geboren. Meine Eltern waren Christen, und ich wuchs sozusagen als Waise auf, obwohl ich Eltern hatte. Ich nahm den Islam 1965 bei einer sehr ehrwürdigen Persönlichkeit namens Sheikh Daoud Ahmed Faisal an. 1965 war das gleiche Jahr, in dem Malcolm X ermordet wurde. Er wurde im Februar ermordet, und ich wurde im Oktober Muslim. Wie war Ihr Leben in Bezug auf den Glauben? Woran haben Sie geglaubt?
Naja, die christlichen - ich meine, die Pflegefamilien, in denen ich war, waren jeweils von unterschiedlichen Überzeugungen des Christentums geprägt. Wir können sagen, es war wie ein Buffet. Also Methodisten, Episkopale, Baptisten. Ich hatte also das ganze Spektrum gesehen, als ich 16 Jahre alt war. Und dann ging ich zum Militär und war zweieinhalb Jahre bei den Luftstreitkräften. Als ich im Militärdienst war, war die katholische Religion die vorherrschende. Und so hatte ich die Gelegenheit, mit einem Priester zu sprechen. Denn ich dachte, dass der Priester ein Mensch ist, der dich betreuen kann oder so etwas. Und dann habe ich darin Ungereimtheiten gesehen.
Ich habe es also mit dem Katholizismus versucht, aber das war mir einfach zu starr, zu viel Mystik. Zu europäisch, zu distanziert. Und dann gab es einige enorme Widersprüche innerhalb der katholischen Kirche die sich später manifestierten. Können Sie uns etwas über solche Widersprüche erzählen? Also während ich bei den Luftstreitkräften war, versuchte ich immer noch das Christentum zu praktizieren. Also traditionell, in einigen Formen. Das hat für mich keinen Sinn ergeben, als ich sieben war, aber man durchdenkt es, weil es einem gegeben wird. Doch es gab Themen, die keinen Sinn ergaben, zum Beispiel, nun, dass Jesus Gott sei und sein eigener Sohn. Das hat für mich keinen Sinn ergeben.
Und dann ist er auch noch irgendwie die Persönlichkeit des Heiligen Geistes. Also, wissen Sie, die Dreifaltigkeit, dieses ganze „Drei-in-Einem“-Konzept, in einer Person drei verschiedene Personen, aber ein Gott, das ergab für mich einfach keinen Sinn. Wie begann dann Ihre Reise zum Islam? Ich erinnere mich, dass ich mit 17 Jahren in einem Zug saß. Ich sah einen Brief. Er war in der New York Times. Und die New York Times machte eine ganzseitige Anzeige, in der man den Brief von Malcolm aus Mekka abgedruckt hatte. Ich erinnere mich also, diesen Brief gelesen zu haben. Und in diesem Brief erwähnte Malcolm Wörter wie Mekka, den Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm). die Kaaba und den Koran.
Da waren also fünf oder sechs oder sieben Dinge, die er in diesem Brief erwähnte, die Pilgerfahrt und der Berg Arafat, Wörter, die ich noch nie zuvor gehört hatte. Damals gab es also noch keine sozialen Medien. Wenn man als junger Mensch das Glück hatte - und ich war einer dieser glücklichen jungen Menschen -, dann hatte man eine Ausgabe der Encyclopedia Britannica, wie sie damals genannt wurde. Ich schlug also die Enzyklopädie auf und las über diese Wörter nach. Das war's. Ich hatte diese Worte nie zuvor gesehen. Als ich diese Worte verstand, verstand ich, warum Malcolm so bewegt war. Ich verstand, warum er keinen Rückwärtsgang mehr einlegen konnte.
Sie haben sich also sehr von ihm inspirieren lassen. Haben Sie Malcolm X getroffen? Ich habe also angefangen, mir diese „Nation of Islam“ anzusehen, aus der er hervorging. Ich begann, seine Worte und seine Reise nach Mekka zu studieren. Und kurz bevor er ermordet wurde, hatte ich die Möglichkeit, einen seiner Vorträge in Harlem zu besuchen. Es war ein sehr kalter Morgen. Ich glaube, er sprach vom Hotel Theresa aus, das es heute nicht mehr gibt. Und ich war einer der Menschen, die dort waren. Tausende von Menschen waren auf der Straße, um Malcolm zu hören und zu sehen. Wir haben ihn gesehen. Wir sind gekommen.
Wir waren auf dem Dach, ich und zwei oder drei andere, und seine Sicherheitsleute haben uns auf dem Dach gesehen und gesagt, wir sollten runterkommen. Wir kamen hinunter und natürlich war uns sehr kalt. Und er rief uns zu sich und wir schüttelten ihm die Hand. Und wenn ich jetzt so zurückblicke… das war schon sehr einprägsam. Das ist damals einfach so passiert. Malcolm hat die Menschen elektrisiert. Wissen Sie, er war eine Persönlichkeit, wie Afroamerikaner sie noch nie gesehen hatten. Aber Malcolm legte das Glaubensbekenntnis (Schahada) ab. Er wurde im Februar 1965 ermordet. Ich war 17 oder 18. Er wurde also im Februar ermordet, und ich wurde im Oktober Muslim.
Wie haben Sie also Ihre Schahada abgelegt? Ich hatte einen Freund namens Zachariah, Zachariah Rasheed Miller. Möge Allah ihm gnädig sein. Ich ging und traf seinen Vater. Der Name seines Vaters war Alwan Rasheed. Möge Allah ihm gnädig sein. Er war ein sehr, sehr ungewöhnlicher, intellektueller, beeindruckende, nachdenklicher Mensch. Und er schickte mich zu Shaikh Daoud Ahmed Faisal von der Islamischen Mission von Amerika. Und im September - Entschuldigung, am fünften Oktober 1965, wurde ich in der Islamischen Mission von Amerika Muslim. Ich bin also nie durch die Nation of Islam gegangen. Ich habe meine Schahada direkt abgelegt.
Wir können sagen, dass dann meine - sozusagen meine islamische Entwicklung im Oktober begann. Wie haben Ihre Familie und die Menschen in Ihrem Umfeld auf Ihren Übertritt zum Islam reagiert? Es begann mit meinem Vater. Ich lernte meinen Vater erst kennen, als ich 22 war. Ich glaube, er ist gestorben, als ich 27 war, also kannte ich ihn nicht, als er starb. Und dann habe ich ihn beerdigt. Ich hatte das Glück, eine gute Beziehung zu ihm zu haben, bevor er starb. Und er bat mich, ihn zu waschen und zu begraben, so wie wir die Muslime waschen und begraben. Er bat mich darum, ihn zu waschen, denn zu der Zeit war ich Imam.
Und meine Schwester hat ihm gesagt, dass ich, wenn jemand in meiner Gemeinde starb, dafür verantwortlich war, diesen Menschen zu waschen und seine Beerdigung durchzuführen. Ich wünschte, er hätte den Islam angenommen, aber vielleicht hat er es auf seine Weise getan, denn wir hatten mehrere Gespräche. Und zweitens, meine Mutter: Sie hat sich nie gegen den Islam gewehrt. Sie sagte: Mein Sohn, wenn du glaubst, dass diese Lebensweise dich zu einem besseren Menschen machen wird, dann nur zu. Aber sei kein blinder Anhänger. Genau das sagte sie zu mir. Und meine Mutter war - Sie nahm den Islam 11 Jahre vor ihrem Tod an. Und meine Schwestern, meine Geschwister, reagierten unterschiedlich.
Aber im Laufe der Zeit hat Gott es so gemacht - und ich sage jetzt nicht, dass es an meiner Reife lag -, dass es sich so ergeben hat, dass ich so etwas wie der Ratgeber für meine Familie wurde. Heute kann ich meine Familienmitglieder mit dem, was der Islam mir gegeben hat, im Allgemeinen beraten. Auch wenn sie nicht einverstanden waren. Moralisch gesehen wurde ich der Mentor für die Familie. Und so habe ich heute etwa 151 Muslime in meiner Familie. Das ist eine unglaubliche Zahl. Welche dieser Konversionen war für Sie die bedeutendste? Die meiner Mutter. Dass meine Mutter den Islam angenommen hat, hatte wahrscheinlich den Wert - also 70.000 oder 75.000 hätten nicht den Wert meiner Mutter.
Und ironischerweise war nicht ich die Person, die meiner Mutter das Glaubensbekenntnis abnahm. Meine Mutter folgte mir. Sie unterstützte mich und respektierte mich wahrscheinlich 25, 30 Jahre lang. Aber es war meine somalische Frau, die ihr das Glaubensbekenntnis abnahm. Und meine somalische Frau sprach nicht so gut Englisch. Es war die Art und Weise, wie sie mit meiner Mutter umgegangen ist. Meine Mutter erzählte mir, dass sie eines Tages in die Kirche gehen wollte. Sie wusste nicht, wo es eine Kirche gab. Also sagte Aaminah zu ihr: „Mutter, ich bringe dich zur Kirche.“ Meine Mutter sagte: „Du fährst mich in die Kirche?“ Aaminah fuhr sie also zur Kirche.
Als sie dort ankamen, sagte meine Mutter zu Aaminah: „Aaminah, willst du im Auto auf mich warten?“ Aaminah sagte: „Nein, Mutter, ich komme mit dir in die Kirche.“ Aaminah trägt den vollen Hijab, wie somalische Mädchen ihn tragen. Aaminah saß mit ihr in der Kirche, bis sie gehen wollte, und hat sie dann nach Hause gefahren. Und meine Mutter erzählte mir, dass das eine sehr tiefgreifende Erfahrung für sie war, dass dieses somalische Mädchen, obwohl sie den vollen Hijab trägt - Und meine Mutter fragte: „Darfst du das denn?“ Und Aaminah sagte einfach zu ihr: „Mutter, das ist eine Kirche, und ich sitze hier mit dir.
Wenn sie etwas Falsches sagen, sage ich Astaghfirullah (ich bitte Allah um Vergebung), wenn sie etwas Gutes sagen, sage ich Alhamdulillah (Allah sei Lob und Dank).“ Das war ihre einfache Begründung, um mit meiner Mutter zu gehen, die sie wie ihre eigene Mutter behandelte. Es war diese kumulative Erfahrung, die es meiner Mutter leicht machte, das Glaubensbekenntnis abzulegen. Und als ich aus Europa kam, hat meine Mutter mit Aaminah bereits am Eingang gewartet. Da hatte sie das Glaubensbekenntnis bereits abgelegt. Stimmt es, dass Sie Mitglied einer Gang waren? Nein. Nein, ich war nie in einer Gang. Zunächst einmal bin ich in einem bürgerlichen Elternhaus aufgewachsen.
Ich war kein Produkt des Ghettos, nur weil ich in Pflegefamilien untergebracht war. Es waren christliche Mittelklasse-Haushalte. In meiner Jugend gehörte ich also nicht zu den Gangs. Und mit 18 Jahren wurde ich dann Muslim. Es gab also keinen Grund für mich, Mitglied einer Gang zu werden. Aber ich gehe wie ein Gangmitglied. Ich rede wie ein Gangmitglied. Und warum? Weil das New York ist. Das ist Brooklyn. Und das Sich-Verwandeln gehört einfach zu unserer Kultur. Ich glaube, für manche Leute... Sie sagen, der Scheich redet manchmal wie ein Gangmitglied. Das haben sie gesagt, aber ich habe das nie gesagt. Nein, das war ich nie.
Können Sie uns von einer Erinnerung erzählen, adie Sie nicht vergessen können? Ich kann mich erinnern, dass ich zu einer Gruppe von Kirchen eingeladet war, und sie luden mich ein, weil ich einen Vortrag mit dem Titel „Jesus, der Prophet Allahs“ gehalten hatte. Sie wollten unbedingt wissen, wie wir auf die Idee kommen, dass Jesus der Prophet Allahs ist. In dieser Kirche waren etwa 600 Menschen. Ich habe etwa 3 Stunden mit ihnen gesprochen. Und der Pfarrer, der Reverend, merkte, dass ich vielleicht ein bisschen zu viel Einfluss auf seine Gemeinde hatte, und er unterbrach mich und sagte, dass wir sozusagen das Ende unseres Programms erreicht hätten.
Und einige der Leute sagten: „Nein, nein, nein, nein, er ist noch nicht fertig.“ Also schickte er uns nach unten. Die meisten Leute sind gegangen, vielleicht knapp 200 sind geblieben, und wir haben noch ein bisschen geredet. Nun, in dieser letzten Diskussion betonte ich ihnen gegenüber die Einheit Allahs, das hohe Ansehen von Jesus Christus, und erzählte auch von Muhammad, Friede und Segen seien mit ihm. Und von der Parallele des Islam und der Heiligen Schrift und der Parallele von Muhammad (Friede sei mit ihm) und Jesus (Isa; Friede sei mit ihm).
Und so fragte ich sie: „Nach allem, was ihr jetzt gehört habt, bezeugt ihr, dass es keinen gibt, den wir anbeten sollten, außer dem allmächtigen Gott?“ Und mindestens 80 von ihnen sagten ja. Als ich sie nach Mohammed (Friede sei mit ihm) fragte, sagten sie ja. Da sagte ich zu ihnen: „Ihr seid jetzt gewissermaßen Muslime geworden.“ Da waren sie irgendwie überrascht. „Wie können wir Muslime sein? Du weißt, dass wir Christen sind.“ „Ihr seid Christen durch Indoktrination, aber durch euer Bekenntnis seid ihr jetzt Muslime geworden. Wie ihr das unter einen Hut bringen werdet, ist nicht meine Aufgabe.“ Also, sehen Sie sich das an. Schauen Sie.
Schauen Sie sich ihr Verhalten bei der Einladung an und schauen Sie sich ihre Reaktion in ihrer Kirche an. Wenn es also soweit kommen konnte - und ich war Zeuge dessen -, dann sehen Sie sich das Phänomen in der ganzen Welt an. Wenn Muslime in der Lage wären, mit Christen zu interagieren, und wenn wir in der Lage wären, Christen so zu behandeln, wie sie mich behandelt haben, dann denke ich, dass die Dinge anders sein können. Was hat sie am Propheten Muhammad (Friede auf ihm) am meisten beeindruckt? Das war die Tatsache, dass der Prophet von Allah nicht die Erlaubnis bekam, zu „chillen“. Ihm wurde keine Zeit zum Entspannen gegeben.
Wenn man die Sirah (Biographie) des Propheten (Friede sei mit ihm) in diesen 13 Jahren studiert und all die Schlachten, die er führte, und die Schlachten, an denen er teilnahm, und die Verträge, die er schreiben ließ oder die ihm von Gabriel gegeben wurden, damit er sie schreiben ließ und was auch immer, wenn man sich sein Leben ansieht, war es ohne Pause.
Und es ist einfach unglaublich: Dieser Grad an ständiger Aktivität bei einem Menschen, dessen Aufgabe es war, die Botschaft zu überbringen, das Volk zu regulieren, als Richter zu agieren als Schiedsrichter zu fungieren, die Menschen zu inspirieren, die Menschen zu bilden, ein Krieger, ein General, ein Staatsoberhaupt, ein Ehemann, ein Freund zu sein. Wie macht er das? Das liegt an der Offenbarung. Daran, dass Gott ihn damit beauftragt hat. Was ist der größte Fehler beim Unterrichten von Religion? Die Menschen zu indoktrinieren. Man muss Kinder nicht indoktrinieren, Süßigkeiten zu essen. Man muss junge Leute nicht indoktrinieren, ihr Telefon zu benutzen.
Dieses Mobiltelefon, niemand verlässt das Haus, ohne es mitzunehmen. Es ist das erste, worauf sie schauen, wenn sie morgens aufstehen. Also dieser Anreiz, den sie haben, diese Beziehung, die sie mit diesen Telefonen und den sozialen Medien haben: Wenn wir den Islam auf diese Weise attraktiv machen, den Islam damit verbinden, dann wird es fließen. Aber wir haben die ältere Generation, die dann erst einmal sagt, der Fernseher ist haram (islamisch verboten) oder das Kino ist oder das Handy ist haram. Und so macht man den Kindern Angst, weil man selbst etwas nicht versteht.
Ich denke also, wenn Väter heute mehr Zeit mit ihren Söhnen verbringen würden und Mütter mehr Zeit mit ihren Töchtern verbringen würden, um sich gegenseitig zu akzeptieren, zu tolerieren, gemeinsam über Probleme zu sprechen, gemeinsam die gleiche Technologie zu nutzen und sich gegenseitig zu ermutigen, dann wird letztendlich der Islam als Glaube, als Wissenszweig, ein Teil der Technologie werden. Er wird ein Teil des industriellen Phänomens werden. Der Islam wird dabei sein. Er wird nicht etwas Separates sein. Wenn Sie die Möglichkeit hätten, zu allen Nicht-Muslimen auf der Welt zu sprechen, was würden Sie ihnen sagen?
Es gibt einen Vers aus dem Koran - denn heute fühlt sich jeder herausgefordert. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Wir sind frustriert. Die Menschen sind emotional. Sie haben keine Antworten und das führt zu Depressionen, es führt zu Wut. Es gibt einen Vers aus dem Koran, in dem Allah (Gepriesen und erhaben sei er) sagt Ich glaube, das ist die 16. Sure, der 90. Vers des Korans. Und dann gibt es eine Erzählung (Hadith) des Propheten, ein Gebet (Duaa) des Propheten (Friede sei mit ihm), von dem unsere Mutter Aisha (Friede sei mit ihr) berichtet, dass er es nach jedem Gebet zu rezitieren pflegte, nicht jeden Tag, sondern nach jedem Gebet.
Die Übersetzung ist wie folgt: Oh Allah, ich suche Zuflucht bei Dir vor Angst und Kummer, vor Kraftlosigkeit und vor Trägheit, vor Feigheit und vor Geiz und davor, von Schulden und der Unterdrückung durch Menschen überwältigt zu werden. Oh Allah, versorge mich mit dem, was erlaubt ist, und halte mich fern von dem, was nicht erlaubt ist. Und mit Deiner Gnade und Deiner Größe mache mich frei und unabhängig von allen und allem außer Dir. Wenn also der Prophet (Friede sei mit ihm) dies nach jedem Gebet rezitierte - und er ist ein Prophet! -, dann scheint es mir, dass dies eines der Gebete ist, das jeder von uns rezitieren sollte.
Ich möchte mit der Frage beginnen: Wer ist Khalid Yasin? Können Sie uns kurz etwas über Ihr Leben erzählen? Alhamdulillah assalatuwassalamu ala rasool Allah Ich wurde 1946 in New York geboren. Meine Eltern waren Christen, und ich wuchs sozusagen als Waise auf, obwohl ich Eltern hatte. Ich nahm den Islam 1965 bei einer sehr ehrwürdigen Persönlichkeit namens Sheikh Daoud Ahmed Faisal an. 1965 war das gleiche Jahr, in dem Malcolm X ermordet wurde. Er wurde im Februar ermordet, und ich wurde im Oktober Muslim. Wie war Ihr Leben in Bezug auf den Glauben? Woran haben Sie geglaubt?
Naja, die christlichen - ich meine, die Pflegefamilien, in denen ich war, waren jeweils von unterschiedlichen Überzeugungen des Christentums geprägt. Wir können sagen, es war wie ein Buffet. Also Methodisten, Episkopale, Baptisten. Ich hatte also das ganze Spektrum gesehen, als ich 16 Jahre alt war. Und dann ging ich zum Militär und war zweieinhalb Jahre bei den Luftstreitkräften. Als ich im Militärdienst war, war die katholische Religion die vorherrschende. Und so hatte ich die Gelegenheit, mit einem Priester zu sprechen. Denn ich dachte, dass der Priester ein Mensch ist, der dich betreuen kann oder so etwas. Und dann habe ich darin Ungereimtheiten gesehen.
Ich habe es also mit dem Katholizismus versucht, aber das war mir einfach zu starr, zu viel Mystik. Zu europäisch, zu distanziert. Und dann gab es einige enorme Widersprüche innerhalb der katholischen Kirche die sich später manifestierten. Können Sie uns etwas über solche Widersprüche erzählen? Also während ich bei den Luftstreitkräften war, versuchte ich immer noch das Christentum zu praktizieren. Also traditionell, in einigen Formen. Das hat für mich keinen Sinn ergeben, als ich sieben war, aber man durchdenkt es, weil es einem gegeben wird. Doch es gab Themen, die keinen Sinn ergaben, zum Beispiel, nun, dass Jesus Gott sei und sein eigener Sohn. Das hat für mich keinen Sinn ergeben.
Und dann ist er auch noch irgendwie die Persönlichkeit des Heiligen Geistes. Also, wissen Sie, die Dreifaltigkeit, dieses ganze „Drei-in-Einem“-Konzept, in einer Person drei verschiedene Personen, aber ein Gott, das ergab für mich einfach keinen Sinn. Wie begann dann Ihre Reise zum Islam? Ich erinnere mich, dass ich mit 17 Jahren in einem Zug saß. Ich sah einen Brief. Er war in der New York Times. Und die New York Times machte eine ganzseitige Anzeige, in der man den Brief von Malcolm aus Mekka abgedruckt hatte. Ich erinnere mich also, diesen Brief gelesen zu haben. Und in diesem Brief erwähnte Malcolm Wörter wie Mekka, den Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm). die Kaaba und den Koran.
Da waren also fünf oder sechs oder sieben Dinge, die er in diesem Brief erwähnte, die Pilgerfahrt und der Berg Arafat, Wörter, die ich noch nie zuvor gehört hatte. Damals gab es also noch keine sozialen Medien. Wenn man als junger Mensch das Glück hatte - und ich war einer dieser glücklichen jungen Menschen -, dann hatte man eine Ausgabe der Encyclopedia Britannica, wie sie damals genannt wurde. Ich schlug also die Enzyklopädie auf und las über diese Wörter nach. Das war's. Ich hatte diese Worte nie zuvor gesehen. Als ich diese Worte verstand, verstand ich, warum Malcolm so bewegt war. Ich verstand, warum er keinen Rückwärtsgang mehr einlegen konnte.
Sie haben sich also sehr von ihm inspirieren lassen. Haben Sie Malcolm X getroffen? Ich habe also angefangen, mir diese „Nation of Islam“ anzusehen, aus der er hervorging. Ich begann, seine Worte und seine Reise nach Mekka zu studieren. Und kurz bevor er ermordet wurde, hatte ich die Möglichkeit, einen seiner Vorträge in Harlem zu besuchen. Es war ein sehr kalter Morgen. Ich glaube, er sprach vom Hotel Theresa aus, das es heute nicht mehr gibt. Und ich war einer der Menschen, die dort waren. Tausende von Menschen waren auf der Straße, um Malcolm zu hören und zu sehen. Wir haben ihn gesehen. Wir sind gekommen.
Wir waren auf dem Dach, ich und zwei oder drei andere, und seine Sicherheitsleute haben uns auf dem Dach gesehen und gesagt, wir sollten runterkommen. Wir kamen hinunter und natürlich war uns sehr kalt. Und er rief uns zu sich und wir schüttelten ihm die Hand. Und wenn ich jetzt so zurückblicke… das war schon sehr einprägsam. Das ist damals einfach so passiert. Malcolm hat die Menschen elektrisiert. Wissen Sie, er war eine Persönlichkeit, wie Afroamerikaner sie noch nie gesehen hatten. Aber Malcolm legte das Glaubensbekenntnis (Schahada) ab. Er wurde im Februar 1965 ermordet. Ich war 17 oder 18. Er wurde also im Februar ermordet, und ich wurde im Oktober Muslim.
Wie haben Sie also Ihre Schahada abgelegt? Ich hatte einen Freund namens Zachariah, Zachariah Rasheed Miller. Möge Allah ihm gnädig sein. Ich ging und traf seinen Vater. Der Name seines Vaters war Alwan Rasheed. Möge Allah ihm gnädig sein. Er war ein sehr, sehr ungewöhnlicher, intellektueller, beeindruckende, nachdenklicher Mensch. Und er schickte mich zu Shaikh Daoud Ahmed Faisal von der Islamischen Mission von Amerika. Und im September - Entschuldigung, am fünften Oktober 1965, wurde ich in der Islamischen Mission von Amerika Muslim. Ich bin also nie durch die Nation of Islam gegangen. Ich habe meine Schahada direkt abgelegt.
Wir können sagen, dass dann meine - sozusagen meine islamische Entwicklung im Oktober begann. Wie haben Ihre Familie und die Menschen in Ihrem Umfeld auf Ihren Übertritt zum Islam reagiert? Es begann mit meinem Vater. Ich lernte meinen Vater erst kennen, als ich 22 war. Ich glaube, er ist gestorben, als ich 27 war, also kannte ich ihn nicht, als er starb. Und dann habe ich ihn beerdigt. Ich hatte das Glück, eine gute Beziehung zu ihm zu haben, bevor er starb. Und er bat mich, ihn zu waschen und zu begraben, so wie wir die Muslime waschen und begraben. Er bat mich darum, ihn zu waschen, denn zu der Zeit war ich Imam.
Und meine Schwester hat ihm gesagt, dass ich, wenn jemand in meiner Gemeinde starb, dafür verantwortlich war, diesen Menschen zu waschen und seine Beerdigung durchzuführen. Ich wünschte, er hätte den Islam angenommen, aber vielleicht hat er es auf seine Weise getan, denn wir hatten mehrere Gespräche. Und zweitens, meine Mutter: Sie hat sich nie gegen den Islam gewehrt. Sie sagte: Mein Sohn, wenn du glaubst, dass diese Lebensweise dich zu einem besseren Menschen machen wird, dann nur zu. Aber sei kein blinder Anhänger. Genau das sagte sie zu mir. Und meine Mutter war - Sie nahm den Islam 11 Jahre vor ihrem Tod an. Und meine Schwestern, meine Geschwister, reagierten unterschiedlich.
Aber im Laufe der Zeit hat Gott es so gemacht - und ich sage jetzt nicht, dass es an meiner Reife lag -, dass es sich so ergeben hat, dass ich so etwas wie der Ratgeber für meine Familie wurde. Heute kann ich meine Familienmitglieder mit dem, was der Islam mir gegeben hat, im Allgemeinen beraten. Auch wenn sie nicht einverstanden waren. Moralisch gesehen wurde ich der Mentor für die Familie. Und so habe ich heute etwa 151 Muslime in meiner Familie. Das ist eine unglaubliche Zahl. Welche dieser Konversionen war für Sie die bedeutendste? Die meiner Mutter. Dass meine Mutter den Islam angenommen hat, hatte wahrscheinlich den Wert - also 70.000 oder 75.000 hätten nicht den Wert meiner Mutter.
Und ironischerweise war nicht ich die Person, die meiner Mutter das Glaubensbekenntnis abnahm. Meine Mutter folgte mir. Sie unterstützte mich und respektierte mich wahrscheinlich 25, 30 Jahre lang. Aber es war meine somalische Frau, die ihr das Glaubensbekenntnis abnahm. Und meine somalische Frau sprach nicht so gut Englisch. Es war die Art und Weise, wie sie mit meiner Mutter umgegangen ist. Meine Mutter erzählte mir, dass sie eines Tages in die Kirche gehen wollte. Sie wusste nicht, wo es eine Kirche gab. Also sagte Aaminah zu ihr: „Mutter, ich bringe dich zur Kirche.“ Meine Mutter sagte: „Du fährst mich in die Kirche?“ Aaminah fuhr sie also zur Kirche.
Als sie dort ankamen, sagte meine Mutter zu Aaminah: „Aaminah, willst du im Auto auf mich warten?“ Aaminah sagte: „Nein, Mutter, ich komme mit dir in die Kirche.“ Aaminah trägt den vollen Hijab, wie somalische Mädchen ihn tragen. Aaminah saß mit ihr in der Kirche, bis sie gehen wollte, und hat sie dann nach Hause gefahren. Und meine Mutter erzählte mir, dass das eine sehr tiefgreifende Erfahrung für sie war, dass dieses somalische Mädchen, obwohl sie den vollen Hijab trägt - Und meine Mutter fragte: „Darfst du das denn?“ Und Aaminah sagte einfach zu ihr: „Mutter, das ist eine Kirche, und ich sitze hier mit dir.
Wenn sie etwas Falsches sagen, sage ich Astaghfirullah (ich bitte Allah um Vergebung), wenn sie etwas Gutes sagen, sage ich Alhamdulillah (Allah sei Lob und Dank).“ Das war ihre einfache Begründung, um mit meiner Mutter zu gehen, die sie wie ihre eigene Mutter behandelte. Es war diese kumulative Erfahrung, die es meiner Mutter leicht machte, das Glaubensbekenntnis abzulegen. Und als ich aus Europa kam, hat meine Mutter mit Aaminah bereits am Eingang gewartet. Da hatte sie das Glaubensbekenntnis bereits abgelegt. Stimmt es, dass Sie Mitglied einer Gang waren? Nein. Nein, ich war nie in einer Gang. Zunächst einmal bin ich in einem bürgerlichen Elternhaus aufgewachsen.
Ich war kein Produkt des Ghettos, nur weil ich in Pflegefamilien untergebracht war. Es waren christliche Mittelklasse-Haushalte. In meiner Jugend gehörte ich also nicht zu den Gangs. Und mit 18 Jahren wurde ich dann Muslim. Es gab also keinen Grund für mich, Mitglied einer Gang zu werden. Aber ich gehe wie ein Gangmitglied. Ich rede wie ein Gangmitglied. Und warum? Weil das New York ist. Das ist Brooklyn. Und das Sich-Verwandeln gehört einfach zu unserer Kultur. Ich glaube, für manche Leute... Sie sagen, der Scheich redet manchmal wie ein Gangmitglied. Das haben sie gesagt, aber ich habe das nie gesagt. Nein, das war ich nie.
Können Sie uns von einer Erinnerung erzählen, adie Sie nicht vergessen können? Ich kann mich erinnern, dass ich zu einer Gruppe von Kirchen eingeladet war, und sie luden mich ein, weil ich einen Vortrag mit dem Titel „Jesus, der Prophet Allahs“ gehalten hatte. Sie wollten unbedingt wissen, wie wir auf die Idee kommen, dass Jesus der Prophet Allahs ist. In dieser Kirche waren etwa 600 Menschen. Ich habe etwa 3 Stunden mit ihnen gesprochen. Und der Pfarrer, der Reverend, merkte, dass ich vielleicht ein bisschen zu viel Einfluss auf seine Gemeinde hatte, und er unterbrach mich und sagte, dass wir sozusagen das Ende unseres Programms erreicht hätten.
Und einige der Leute sagten: „Nein, nein, nein, nein, er ist noch nicht fertig.“ Also schickte er uns nach unten. Die meisten Leute sind gegangen, vielleicht knapp 200 sind geblieben, und wir haben noch ein bisschen geredet. Nun, in dieser letzten Diskussion betonte ich ihnen gegenüber die Einheit Allahs, das hohe Ansehen von Jesus Christus, und erzählte auch von Muhammad, Friede und Segen seien mit ihm. Und von der Parallele des Islam und der Heiligen Schrift und der Parallele von Muhammad (Friede sei mit ihm) und Jesus (Isa; Friede sei mit ihm).
Und so fragte ich sie: „Nach allem, was ihr jetzt gehört habt, bezeugt ihr, dass es keinen gibt, den wir anbeten sollten, außer dem allmächtigen Gott?“ Und mindestens 80 von ihnen sagten ja. Als ich sie nach Mohammed (Friede sei mit ihm) fragte, sagten sie ja. Da sagte ich zu ihnen: „Ihr seid jetzt gewissermaßen Muslime geworden.“ Da waren sie irgendwie überrascht. „Wie können wir Muslime sein? Du weißt, dass wir Christen sind.“ „Ihr seid Christen durch Indoktrination, aber durch euer Bekenntnis seid ihr jetzt Muslime geworden. Wie ihr das unter einen Hut bringen werdet, ist nicht meine Aufgabe.“ Also, sehen Sie sich das an. Schauen Sie.
Schauen Sie sich ihr Verhalten bei der Einladung an und schauen Sie sich ihre Reaktion in ihrer Kirche an. Wenn es also soweit kommen konnte - und ich war Zeuge dessen -, dann sehen Sie sich das Phänomen in der ganzen Welt an. Wenn Muslime in der Lage wären, mit Christen zu interagieren, und wenn wir in der Lage wären, Christen so zu behandeln, wie sie mich behandelt haben, dann denke ich, dass die Dinge anders sein können. Was hat sie am Propheten Muhammad (Friede auf ihm) am meisten beeindruckt? Das war die Tatsache, dass der Prophet von Allah nicht die Erlaubnis bekam, zu „chillen“. Ihm wurde keine Zeit zum Entspannen gegeben.
Wenn man die Sirah (Biographie) des Propheten (Friede sei mit ihm) in diesen 13 Jahren studiert und all die Schlachten, die er führte, und die Schlachten, an denen er teilnahm, und die Verträge, die er schreiben ließ oder die ihm von Gabriel gegeben wurden, damit er sie schreiben ließ und was auch immer, wenn man sich sein Leben ansieht, war es ohne Pause.
Und es ist einfach unglaublich: Dieser Grad an ständiger Aktivität bei einem Menschen, dessen Aufgabe es war, die Botschaft zu überbringen, das Volk zu regulieren, als Richter zu agieren als Schiedsrichter zu fungieren, die Menschen zu inspirieren, die Menschen zu bilden, ein Krieger, ein General, ein Staatsoberhaupt, ein Ehemann, ein Freund zu sein. Wie macht er das? Das liegt an der Offenbarung. Daran, dass Gott ihn damit beauftragt hat. Was ist der größte Fehler beim Unterrichten von Religion? Die Menschen zu indoktrinieren. Man muss Kinder nicht indoktrinieren, Süßigkeiten zu essen. Man muss junge Leute nicht indoktrinieren, ihr Telefon zu benutzen.
Dieses Mobiltelefon, niemand verlässt das Haus, ohne es mitzunehmen. Es ist das erste, worauf sie schauen, wenn sie morgens aufstehen. Also dieser Anreiz, den sie haben, diese Beziehung, die sie mit diesen Telefonen und den sozialen Medien haben: Wenn wir den Islam auf diese Weise attraktiv machen, den Islam damit verbinden, dann wird es fließen. Aber wir haben die ältere Generation, die dann erst einmal sagt, der Fernseher ist haram (islamisch verboten) oder das Kino ist oder das Handy ist haram. Und so macht man den Kindern Angst, weil man selbst etwas nicht versteht.
Ich denke also, wenn Väter heute mehr Zeit mit ihren Söhnen verbringen würden und Mütter mehr Zeit mit ihren Töchtern verbringen würden, um sich gegenseitig zu akzeptieren, zu tolerieren, gemeinsam über Probleme zu sprechen, gemeinsam die gleiche Technologie zu nutzen und sich gegenseitig zu ermutigen, dann wird letztendlich der Islam als Glaube, als Wissenszweig, ein Teil der Technologie werden. Er wird ein Teil des industriellen Phänomens werden. Der Islam wird dabei sein. Er wird nicht etwas Separates sein. Wenn Sie die Möglichkeit hätten, zu allen Nicht-Muslimen auf der Welt zu sprechen, was würden Sie ihnen sagen?
Es gibt einen Vers aus dem Koran - denn heute fühlt sich jeder herausgefordert. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Wir sind frustriert. Die Menschen sind emotional. Sie haben keine Antworten und das führt zu Depressionen, es führt zu Wut. Es gibt einen Vers aus dem Koran, in dem Allah (Gepriesen und erhaben sei er) sagt Ich glaube, das ist die 16. Sure, der 90. Vers des Korans. Und dann gibt es eine Erzählung (Hadith) des Propheten, ein Gebet (Duaa) des Propheten (Friede sei mit ihm), von dem unsere Mutter Aisha (Friede sei mit ihr) berichtet, dass er es nach jedem Gebet zu rezitieren pflegte, nicht jeden Tag, sondern nach jedem Gebet.
Die Übersetzung ist wie folgt: Oh Allah, ich suche Zuflucht bei Dir vor Angst und Kummer, vor Kraftlosigkeit und vor Trägheit, vor Feigheit und vor Geiz und davor, von Schulden und der Unterdrückung durch Menschen überwältigt zu werden. Oh Allah, versorge mich mit dem, was erlaubt ist, und halte mich fern von dem, was nicht erlaubt ist. Und mit Deiner Gnade und Deiner Größe mache mich frei und unabhängig von allen und allem außer Dir. Wenn also der Prophet (Friede sei mit ihm) dies nach jedem Gebet rezitierte - und er ist ein Prophet! -, dann scheint es mir, dass dies eines der Gebete ist, das jeder von uns rezitieren sollte.